Das Fernsehen und ich

Zweifelsohne bin ich über die Zeit ein kleiner Serienjunkie geworden.

Angefangen hat das Ganze eigentlich mit Grey’s Anatomy (und nicht, wie viele denken könnten mit Sex and the City, aber dazu gleich). Mein erster Gedanke war: “Och ne, nicht schon wieder eine Arztserie.” Und natürlich habe ich wie so oft den Einstieg verpasst und erst ab Staffel 2 oder so dazu geschaltet. Ab da war’s dann vorbei. Seither hab ich keine Folge verpasst und bin schon auf das neue Staffelfinale gespannt, das, wie der kleine Clip auf Youtube zeigt, wahnsinnig aufregend wird! Abgesehen davon wird ein geliebter Charakter wohl das zeitliche segnen und ich bin jetzt schon gespannt, wen es wohl treffen wird. Hoffentlich nicht mein  Dr. Sexy Dr. Sloan.

Dann, ganz klar, bin ich ein Sex and the City Fan. meine beste Freundin und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, alle Folgen gemeinsam durchzuschauen. Dazu habe ich mir ganz specialig die Collectors Edition gekauft, zu einem sehr humanen Preis von 60 EUR, wie ich finde. 10 EUR pro Staffel ist echt gerechtfertigt, wobei man die Qualität dafür auch nicht wirklich Nähers betrachten darf. Auf meinem Fernseher werden die ersten drei Staffeln so grauenhaft gerechnet, dass ich mich echt frage, ob es wirklich nicht möglich gewesen wäre, eine bessere DVD Qualität herauszuholen.

Als anerkennender Vampir-Fan (ja, das war ich auch schon vor Twilight – man ist ja gezwungen, das heute schon zu erwähnen), bin ich mitten Staffel zwei auf Vampire Diaries gestoßen. Einzig und allein dem Verlust meiner Fernbedienung zwischen Bett und Wand habe ich es zu verdanken, an einer Doppelfolge hängen geblieben zu sein. Da mein Arm zwischen zwei Fronten stecken geblieben ist, war ich gezwungen, dem Handlungsstrang zu folgen. Und als ich glücklich die Fernbedienung in meinen rot gescheuerten Händen hielt, war ich mitten in dem Liebeschaos von Elena, Stefan und Damon gefangen.

Nach ein wenig Übernatürliches gelangte ich dann durch meinen Mann zu selbiger Serie mit dem Namen Supernatural. Ich verfolgte “seine” Serie stets mit einem geschlossenen Auge, eingemümmelt auf der Couch, wärend sie noch auf Pro7 lief. Als dann die 6. Staffel auf Sky gesendet wurde, hab ich sie dann doch öfters mal mitverfolgt. Das Fazit: Ich schenkte meinem Mann(!) im März Staffel 1 und 2 zum Geburtstag. Die erste Folge sah ich mit an, die zweite auch, bei der dritten kam schon mein Kommentar: “WEHE DU SCHAUST DAS OHNE MICH WEITER!” Tja, was soll ich sagen? Supernatural hat es auf Platz 1 meiner Favoriten geschafft.

Zu guter letzt: The Big Bang Theory, eine Serie die ich mal wirklich sehr erfrischend finde! Vier Freunde, allesamt Wissenschaftler und regelrechte “Nerds” (jeder auf seine Art und Weise) durchleben den Alltag mit Frauen, Alkohol und diversen Problemchen. Sheldon Cooper ist wohl der merkwürdigste Seriencharakter mit dem größten Charme, dem ich je auf der Flimmerkiste begegnet bin. Ein Lob an den Erschaffer des Charakters!

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche andere Serien, die ich über die Zeit verfolgt habe und irgendwann auch wieder entfolgt bin. Daher werde ich euch jetzt öfters mit meiner Meinungen über einzelne Serienstaffeln beglücken; hin und wieder auch über Filme, die ich gesehen habe. Da müsst ihr jetzt einfach durch. Höhö.


Back to the 50′s

Gestern haben wir mit unseren Freunden einen kleinen Zeitsprung in die 50er gemacht. Dank meiner Schwester bin ich auf ein süßes Diner in Esslingen gestoßen, die den kompletten Stil dieser wunderschönen fluffig-pastellfarbigen Zeit wiederbelebt haben. Mit Essen aus Körbchen (ich liebe Essen aus Körbchen! Shock~~), pinkfarbiger Sahne und 50er-Musik aus der Jukebox lässt das Pink-Ladies Diner keine Wünsche offen. Das Ambiente verleiht Wohlfühl-Charakter und die Bedienungen sind super nett und getreu ihrer Zeit in schicke Kleider verpackt. Eine Empfehlung für jeden Fan dieser Zeit! Wer auch gerne mal in die 50er abtauchen möchte, kann das HIER tun.

Hier ein kleiner Eindruck in Bildern:



#Spiele „Was hast du denn so für Aaaaps“

Nachdem ich euch neulich meinen Hauptbildschirm meines iPhones gezeigt habe, und damit meine Lieblings- und „Sei sofort griffbereit-Aaaaps“ gezeigt habe, möchte ich den nächsten Stripteas ablegen und euch meine momentanen Spiele zeigen.


1. Angry Birds
2. Angry Birds Season
3. Angry Birds Rio
4. Flight Control
5. Supermarket Mania
6. Supermarket Mania2
7. Wo ist mein Wasser?
8. Lep’s World
9. Fling
10. DragonVale
11. Cut the Rope
12. Tab the Frog 2

1/2/3/ Auf den ersten Blick fällt natürlich auf, dass es sehr … Angry Birds-lastig ist. Man schießt kleine Vögel auf grüne Schweine (teilweise haben die einen Helm auf oder einen Schnurrbart) und kann so die verlorenen Eier zurück erobern. Zwischenzeitlich gibt es sooo viele verschiedene Versionen davon, dass ich sie eigentlich kaum noch spiele. Reizüberflutung würde ich wohl dazu sagen Oo

4 / Flight Control ist eine nette Beschäftigung. Man muss Helikopter, große Flugzeuge und kleine in den Flughafen leiten, ohne dass sie sich gegenseitig berühren.

5/6/ Supermarket Mania. Ein Spiel, das ich durch Frau J. kennengelernt habe. Macht süchtig. Man muss einen Supermarkt managen. Süße Grafik, witzige Musik und erfordert etwas Organisationsgeschick.

7 / Wo ist mein Wasser: Swampy das Krokodil. Hach ja. Ein super Spiel, wie ich finde. Damit Swampy baden kann, muss Wasser in seine Leitungen gelangen. Dazu muss man dem Wasser einen Weg durch die Erde bahnen und gerät dabei auf einigen Widerstand (Bomben, Gift, Schleim). Zuzüglich kann man Enten und Gegenstände sammeln und Bonuslevel freischalten. Ich finde es sehr empfehlenswert!

8 / Lep’s World ist eigentlich wie Super Mario nur als Kobold Oo Macht ebenfalls süchtig; leider komm ich gerade nicht weiter, daher ist es etwas in Vergessenheit geraten.

9 / Fling. Süße Fellknubbel die man gegenseitig aus dem Spielfeld schubsen muss, bis nur noch einer übrig ist. Manchmal recht kniffelig.

10 / DragonVale ist süßes grafisches Spiel, in welchem Man eine Insel mit Drachen aufbaut. Es ist ein typisches Real-Time Spiel.

11 / Cut the Rope. AWWWW! SO CUTE! Mehr fällt mir dazu fast nicht ein. Man muss Süßigkeiten in den Mund von der kleinen Raube fallen lassen. Basistechnisch ein wenig wie „wo ist mein Wasser“ Ein super Spiel, süße Grafik und man kann sich wirklich lange damit beschäftigen.

12 / Tap the frog 2. Die erste Version kann ich mal gar nicht empfehlen, die zweite dagegen macht schon mehr Spaß. Man muss kleine Level erledigen und schauen, so viele Sterne wie möglich dabei zu gewinnen (Punkte). Es ist jetzt kein Hammerspiel, aber für einen Zeitvertreib wirklich nett.

So, vielleicht habe ich ja den Ein oder Anderen inspiriert. Wenn nicht. Eigenes Pech. Gnähäh.

Das nächste Mal zeige ich euch meine „Lifestyle“-Aaaaps. Dinge, die ich immer wieder im Alltag brauchen kann.


“Ich hab sooo ‘ne Liste!”

Ich bin ein totaler ToDo-Listen Freak. Manchmal fühle ich mich etwas wie Rory Gilmore, nur mit schlechterer Frisur und dicker.

Damals, als das letzte Schuljahr näher rückte, man die Schulbücher in der Toilette ertränkte und man sich Gedanken machen musste, was man eigentlich werden möchte, kam auch irgendwann dieser eine Tag: Der arme Schüler wurde auf das Berufsbildungszentrum geschleppt, musste seine Kreuzchen in einem Fragebogen machen und wurde dann je nach Ergebnis entsprechen gebrandmarkt: Das sind deine Stärken, das sind deine Berufe. Mach was draus, du Looser!
Ich erinnere mich noch gut daran, was mein Bogen alles ausgespuckt hat, aber es gab auch genügend Jungs, die das Fachvideo zum Thema Frauenarzt interessanter fanden als so einen Bogen. (witzigerweise … nach dem “Wunder der Geburt” waren viele gar nicht mehr so begeistert. Hähä.)

Meine große Stärke liegt im Organisieren. Ich meine damit jetzt weniger Veranstaltungen und Partys (wobei das vielleicht auch reinfallen würde, wenn mir es Spaß machen würde, so etwas zu organisieren. Tut es aber nicht), sondern vielmehr das Selbstorganisieren. Gerne befasse ich mich mit dem Anlegen von irgendwelchen ToDo- Listen. Egal ob im Haushalt, oder was noch erledigt werden muss. Es können dann auch so unwichtige Sachen sein wie die Waschmaschine mal mit 95° laufen lassen oder die CD Sammlung  fürs Auto beschriften und sortieren (ja, ich habe noch CD!).

In meinem jetzigen Job organisiere ich mich ebenfalls, sowie die Firma selbst mit den 20 weiteren Mitarbeitern. Ich muss ich drauf achten, dass die Zeiten eingehalten werden, die Mitarbeiter einen intakten „Workflow“ (was für ein Wort …) haben und Termine, sowie Tätigkeiten sich nicht überkreuzen.

Der Nachteil an so einem Job; man kann zusehen wie die Menschen unselbstständiger werden. Wegen jedem kleinen Pups wird man gefragt, keiner ist mehr in der Lage selbst nachzusehen oder das mal eben selbst zu erledigen. Die Gefahr, dabei zu einem Ablagefach zu werden ist sehr hoch. Da gehört auch dazu, mal Nein zu sagen und die Grenzen aufzuzeigen. Eine Eigenschaft, die ich manchmal noch lernen muss. Erschreckend dabei ist hauptsächlich, wie unorganisiert manche Menschen sein können. Und ich meine jetzt nicht die übliche Alltagsschusseligkeit. Die hat jeder. Und ich weiß, manche müssen Organisation erst lernen. Die meine ich nicht. Sondern wirklich den kompletten Verlust von irgendeiner Organisation (bei manchen gerne auch Faulheit oder Bequemlichkeit genannt). Sogar die groben Dinge bekommen manche Leute einfach nicht mehr gebacken. Aber irgendwie muss sich ja mein Arbeitsplatz finanzieren, ne?

Zusammenfassend: Gedanken machen, Listen erstellen, Zubehör und Mittel dazu beschaffen, erledigen, das sind die Dinge, die mir in meinem Beruf am meisten Spaß machen. Der Plan für das kommende Wochenende: Balkon streichen. Die Außenfassade hat es mal dringend nötig.