Archive for the ‘Probleme und Ärgernisse’ Category

Immer zur falschen Zeit


06 Apr

Entweder, ich leide unter einem Allergieschub oder ich brüte einen grippaler Infekt aus. Meine Nase ist fester verschlossen als die Türen zu einem Hochsicherheitsgefängnis, mein Kopf ist schwer wie Blei und das Schlimmste: Ich friere schon den ganzen Tag! Ich kann mich eine halbe Stunde vor die Heizung setzen, ich friere und zittere was das Zeug hält. Meine Hände sind dauerkalt, meine Füße stecken in Eisklumpen fest und das Nächste, was ich tun werde, ist, mir ein heißes Bad einzulassen. Jaja, 18 °C draussen und die Bekloppte nimmt ein Bad.
Aber irgendwie hab ich die Hoffnung, dass es mir danach etwas besser gehen wird.

An der Schreibfront herrscht gerade Waffenstillstand. Zumindest gedenkt das Bunny nicht, mich anzugreifen und ich habe wenig Interesse daran, es zu irgendetwas zu zwingen. Mir spuckt nicht mal ansatzweise eine Idee herum. Nichts. Null. Nada. Und die Begeisterung für Sheila und Co. lässt ebenso zu wünschen übrig.

Ich hoffe, ihr genießt das sonnige Wetter mehr als ich. Zumal ich morgen auf dem Tennisplatz zum Training erscheinen sollte. Bisschen fit machen für die kommende Tennissaison. Wobei ich da wenig Hoffnung sehe. Uh.

Das ist alles nur geklaut!


11 Mrz

Heeeooo heooo.

Das sangen schon die Prinzen mit wahrlichem Hintergrund.

Plagiatsvorwürfe sind hart, und wenn der Vorwurf der Wahrheit entspricht, ist es nur fair, dies auch in der Öffentlichkeit zuzugeben. Jedoch damit zu warten, bis das dunkle „Geheimnis“ von jemand anderem breitgetreten wird, und den Vorwurf dann auch noch herunter zu spielen, finde ich ehrlich gesagt unverschämt.

Ich kann den Roman „Axelotl Roadkill“ von Helene Hegemann inhaltlich nicht bewerten. Von manchen Seiten habe ich nur Lob gehört, andere konnten mit ihrem recht ungezügelten Schreibstil nicht viel anfangen. Das gute Mädchen ist ja auch bei Erstellung des Romans erst 17 gewesen; man könnte ihr somit Jugendsünde und Unerfahrenheit vorwerfen. Aber wenn man mal eine klein wenig hinter die Kulissen schaut, also ihren bisherigen Verlauf, sehe ich mehr eiskalte Berechnung als jugendliche Naivität.

Plagiate oder neuerdings „Copy-Paste-Verfahren“ oder „Remix“ genannt, sind unkreativ. Wenn man sich der ein oder andere Handlung bedient, oder gewisse Szenen als neue Inspiration ansieht und darauf aufbaut, spricht aus meiner Sicht nicht immer etwas dagegen. Warum das Rad auch neu erfinden. Braucht man ja nicht. Aber dann bitte mit Stil und mit Ehrlichkeit. Und nicht erst groß etwas Zugeben, dass ein anderer herausgefunden hat. Nicht erst, wenn das Kind in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen ist. Das geht auch anders.

Trotz Plagiatsvorwürfen, die man zwischenzeitlich auch als bestätigt ansehen kann, ändert die Jury der Leipziger Buchmesse ihre Meinung nicht und behält Frau Hegemann weiterhin unter den Nominierten.
Sie hat ja auch kein ganzes Buch zusammen geklaut; wird zumindest behauptet. Aber Malcolm Lowry, David Foster Wallace, Rainald Goetz, Kathy Acker und der Blogger Airen sind für mich genug Namen und Gründe, dieses Buch nicht zu lesen und ihr die Nominierung abzusprechen.

Auf jedem Mist muss heutzutage genaue Inhaltsstoffe, Nährwerte oder Herkunftsdaten angeben werden. Wer bitte hat gesagt, dass das in der Literatur anders gehandhabt wird? Auch dort hat das Urheberrecht seinen Berechtigung. Geistiges Eigentum muss geschützt sein, denn abschreiben kann jeder. Sich selbst mit einer Thematik auseinander setzen, wiederum nicht.

Wer daher der Meinung ist, das Zeitalter des Internets ändert etwas daran, der hat die Kunst des kreativen Eigenen nicht begriffen.
Google & Co. machen einen noch lange nicht zum Schriftsteller. Schon gar nicht wenn man sich der niedersten Form, dem Diebstahl, bedient.

Wer sehen möchte, welche Passagen unter anderem übernommen, und nur wenig verändert wurden, kann dies hier tun. Es gibt einen guten Überblick, mit welcher Frechheit dort eigentlich ans Werk gegangen wurde.

Soviel zum Thema.

Ich erkenne Fortschritte


10 Mrz

In letzter Zeit kam bei mir die Schreiberei eindeutig zu kurz. Sei es aufgrund mangelnder Ideen (Snoopy, kannst du mir mal ein paar Bunnys abgeben, bitte?) oder aber mangelnder Werkzeuge oder aber die liebe Zeit trägt Schuld.

Bei einer Geschichte weiß ich, dass es der Verlauf der Handlung war, das mich irgendwie abgeschreckt hat. Ich hatte den Faden verloren, wusste nicht mehr, wie ich weiter daran anknüpfen sollte. Mir sind schlicht und ergreifend die Ideen ausgegangen. Dass eine Geschichte dann irgendwann mal nicht weiter fortgeführt wird, ist eine Konsequenz daraus. Für meine Leser hätte ich zwar noch ein paar Kapitel gehabt, doch sah ich keinen Sinn darin, diese online zu stellen, wenn ich mir nicht einmal mehr sicher sein konnte, dass es auch wirklich so weiter geht. Man muss sich ja ein kleines Sicherheitstürchen schaffen. Für diejenigen, die meine Geschichte verfolgt haben, ist es sicherlich ärgerlich. Aber hätte ich feucht fröhlich weiter geupdatet, wäre das einer Katastrophe gleich gekommen.

Was mir in diesem Zusammenhang aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass jede Geschichte seinen eigenen Schreibstil hat. Zumindest ist das bei mir so. Wenn ich an einer Geschichte dran bin, schreibe ich sie von der Art immer gleich. Mache ich einige Zeit Pause und widme mich einem anderen Projekt zu, fällt es mir sehr schwer, den Schreibstil meiner alten Geschichte wieder aufzunehmen. Knüpfe ich an die alte Geschichte wieder an und lese mir den Text anschließend durch, passt der Text A nicht mehr zu meinem neuen Text B.
Ich muss mich wieder in Text A reinfinden, wieder meinen Rythmus finden und das fällt mir momentan irgendwie verdammt schwer.

Zumindest bin ich soweit, dass ich an Text A wieder weiter schreibe. Ich bemühe mich und das sehe ich als einen, wenn auch sehr kleinen, Fortschritt. Vielleicht bringt mir der bevorstehende Besuch in Rendsburg, im Norden von Deutschland, etwas neuen Schwung. Die roten Backsteinhäuser können richtig inspirierend sein. Hach. Ich freu mich auf das verlängerte Wochenende. Mal sehen ob ich mit neuen Ideen zurück komme.

Ansonsten werde ich heute mal meine Rechnung für den Schaden des angerumpelten Smarts bezahlen. Die Versicherung ist außen vor, denn den Schaden kann ich tragen und spare mir eine unnötige Steigerung meiner Prozente. Es ist erschreckend für wie lange man mit den Prozenten nach oben schießt, und vorallem um wieviel gleich. Dazu noch, dass man nicht mal eine Freischuss hat, wie bei anderen Versicherungen.

Einen schönen Mittwoch.

Mieses Technik-Karma …


09 Mrz

oder: Mein Leben als Ameise Kuvertiermaschine.

Ich habe das starke Befürchten, dass mich die Technik zurzeit als rotes Tuch ansieht. Irgendetwas muss ich an mir haben, dass Rechner & Co. abschreckt. Vielleicht bin ich magnetisch geladen. Würde erklären, warum immer nur bei mir die Magnetscanner am Flughafen anschlagen, während andere 20 Leute vor mir ohne jegliches Piepsen hindurch marschieren.

Da wäre zum einen mein Laptop, der sich nach treuem Dienst mit einem letzten Gruß der Festplatte verabschiedet hat. Dann wäre da noch der große Drucker zu nennen, der es zurzeit auch nicht für nötig hält, meinen Befehlen Anweisungen Folge zu leisen und den Dienst quittiert (und nebenher noch teueres Papier zerrupft).

Und gestern hatte ich endgültig die Nase voll. Ich sitze ewig und drei Tage an einem Formular, kämpfe mich als Frischling durch SQL, Datenbanken und List & Label und darf dann nach einem Totalabsturz der entsprechenden Software, ein weißes Blatt betrachten. Sieben Seiten, voll mit Artikelstammdaten, Joins und Verknüpfungen, haben sich mal eben selbst zerschossen.

Wie?

Ich habe keinen blassen Schimmer. Die Fehlermeldung setzte mir ja auch die Pistole an die Brust: OK = Daten verwerfen oder ABRECHEN. Was drückt der normale Mensch? Richtig: Abbrechen. Er muss jedoch irgendetwas verwechselt haben, denn schlussendlich waren die Daten alle verworfen. Weg. Bye, bye! Auf nimmer Wiedersehen.

Nachdem man jetzt versucht, die Daten binär zu retten, bin ich jetzt gespannt, was dabei heraus kommt. Ansonsten sind die ganzen Stunden außer Spesen nichts gewesen.
Ich glaube ja nicht an ein schlechtes Karma, aber irgendwie muss ich jedoch ein Solches gegenüber der Technik entwickelt haben. Meine Hoffnung, als Ameise wiedergeboren zu werden, ist somit begraben. Mit aller Wahrscheinlichkeit ende ich als Taschenrechner. Im schlimmsten Fall als eine Kuvertiermaschine. Ich hasse Kuvertiermaschinen.

Die Technik scheint mich momentan nicht zu mögen. Für eventuelle Hinweise und Vermutungen, woran das liegen kann, bin ich immer dankbar. Solange versuche ich sie so weit wie möglich zu meiden. Traurigerweise kommt man eher selten drum herum. Ob im Geschäft oder im Alltag; überall ist die Technik vorhanden und macht mir das Leben schwer, obwohl sie eigentlich mein Leben erleichtern sollte.

Technik, die begeistert!
Ja, ja. Nur mich nicht. Zumindest nicht in letzter Zeit.

Folgen und Kosten der Dummheit


05 Mrz

Man glaubt ja nicht, wie teuer so ein kleiner Rückwärtspolterer werden kann. Wenn man von dem enormen Knall mal absieht, sind so kleine Ersatzteile vom Smart nicht gerade günstig. Wenn man jetzt noch bedenkt, zu welcher Marke er gehört, treibt es einem die Tränen in die Augen. Denn nichts desto trotz reden wir hier von einem Smart!

Der Kostenvoranschlag für meinen kleinen “Unfall” kam heute per Mail, damit ich abwegen kann, ob die Versicherung den Schaden übernehmen soll, oder ob ich es aus meiner Porto-Kasse bezahlen kann.

Zur Wiederinstandsetzung werden benötigt:

  • Maske Luftgitter
  • Front Mittelteil (unlackiert)
  • Dämpfungselemnt Front (1x recht/2x links)

Dann kommt noch die Arbeitszeit und die Lackierung dazu und summa summarum liegen wir bei guten 450 Euro (Abweichungen möglich). Erleichternd, wenn man bedenkt, dass die Erstaussage der Werkstatt bei 700 – 800 EUR lag.

Nun gut, das ist zwar auch kein Pappenstil, aber die Versicherung brauch ich zumindest nicht dafür. Das würde sich, denke ich, in keinem Fall lohnen. Dummheit muss bestraft werden und die Kosten für ein beulenfreies Nummernschild sind da ja noch nicht berücksichtigt.

Ich finde, beulenfreie Nummernschilder werden überbewertet. Braucht doch keiner. Hat eh viel mehr Charme mit. Ebenso die Materialien des Smarts. Ich hatte ja erst Angst, ich hätte ihn überrollt. Aber meine arme Kollegin. Für sie tut es mir Leid. Kein Auto, die Scherereien.
Vielleicht sollte ich ihr ein kleines Blümchen auf den Schreibtisch stellen. So als Gegenleistung für ein neues Nummernschild vielleicht?

Buchstabenwelt

Meine kreative Welt des Schreibens