Archive for the ‘Eigene Werke’ Category

Es ist viel passiert, ohooohoo


13 Jul

Ein neuer Eintrag ist echt überfällig. Fassen wir mal zusammen was alles so in den letzten Wochen passiert ist:

Arbeit
Ich werde meine Arbeitsstelle wechseln. Der Gedanke, meine ganzen Kollegen verlassen zu müssen drückt mir Tränen in die Augen. Aber ich freue mich auch auf eine neue Herausforderung und diese ist in meiner neuen Stelle sowas von gegeben. Im Bereich Controlling darf ich endlich den Mitarbeitern auf die Arbeit schauen. Muahaha. Neuer Job heißt auch neue Verantwortung, aber ich freu mich drauf. Ab September geht’s los.

Schreiben
Der FF-Award wurde beendet, viele tolle Geschichten haben zu Recht gewonnen. Zwar war ich etwas traurig, dass ich im Batman-Bereich nicht nominiert wurde, aber diese Ehre hatte ich ja bereits schon letztes Jahr. Dafür war ich im Bereich Herr der Ringe nominiert, jedoch mit dem etwas faden Beigeschmack, da ich diese Geschichte eine Ewigkeit nicht mehr weitergeführt habe und mich daher die Nominierung schon etwas gewundert hat. Ich kann Stoffi in einigen Dingen nur beipflichten, es gab so viele tolle Geschichten, die es leider nicht geschafft haben und gar nicht erst in die Nominierung aufgenommen wurden. Dennoch freue ich mich über die Nominierung und ein Sieg wäre auch nicht verdient gewesen. Das ist ganz klar.
Daher nochmal einen herzlichen Glückstrumpf an alle Gewinner des Fanfiction General Awards!

Sonstiges
Meine eigene Werke geraten zurzeit ins Hintertreffen. Ich finde einfach nicht die Zeit zum Schreiben. Tennistraining, Verbandsspiele, Biergarten und wichtige Hochzeitsvorbereitungen stehen momentan an erster Stelle. Vielleicht finde ich demnächst mal wieder etwas Zeit, jetzt, da einige Steine ins Rollen gebracht wurden. Mein Chaos of the psyche möchte ich wirklich gerne beenden, denn ich finde, das hat die Geschichte verdient, auch wenn ihr die Leser wahrscheinlich längst den Rücken gekehrt haben (was mehr als verständlich ist).

Dann hatte ich das wahnsinnige Glück, ein signiertes Werk von Sebastian Fitzeks “Der Augensammler” zu gewinnen! Lovelybooks hatte eine Lesung aus Wien mit Livestream übertragen und man konnte per Twitter an diesem Gewinnspiel teilnehmen. Allein schon die Idee mit dem Live-Stream fand ich super und man konnte die ganze Lesung online verfolgen. Ich hatte das Glück ja bereits letztes Jahr zu “Splitter”, als er in Ludwigsburg in die Thalia Bücherhandlung kam. Vielen Dank dafür auch an Lovelybooks, das Buch kam zwei Tage später wohlbehalten bei mir an! Danke :)

So. Wie ihr seht gehts bei mir gerade drunter und drüber und durch den Jobwechsel wird es anfangs wahrscheinlich noch stressiger. Aber es ist ein schöner Stress. Ich hoffe nur, ich finde endlich mal wieder die Zeit zu schreiben. Mein nächster Eintrag wird auch vermehrt auf die Hochzeitsschiene gehen, daher wird ein baldiger Eintrag sicherlich folgen :)

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Lang, lang ist es her …


12 Mai

seit ich meinen letzten Eintrag verfasst habe. Obwohl ich zeitweise echt gut im Schnitt lag, hab ich jetzt doch wieder zu “schludern” angefangen. Tz. Schämen sollte ich mich.

Aktuell befasse ich mich wieder mit meiner Herr der Ringe FF – Rebellisches Blut und bin fleissig am Tippen. Zwei Reviews sind bereits hereingeflattert, eines davon war erstaunlich, da meine Geschichte in den Listen so weit nach hinten gefallen ist, dass es schon an ein Wunder grenzt, dass man die überhaupt wieder entdeckt hat.
Und wieder einmal stelle ich schmunzelnd fest, dass doch so ein Review neuen Aufschub geben kann. Man kehrt einer Geschichte den Rücken und dann taucht plötzlich aus dem Nirgendwo eine Person auf, die einem wieder neuen Mut zuspricht und die Motivation zurück bringt. Herrlich.

Das einzige Problem, das ich anfangs noch hatte, war die Tatsache, dass ich meine Figuren wieder “neu kennen lernen” musste. Ich musste überlegen, für wen ich welches Szenario vorgesehen hatte, welches Schicksal ihn treffen sollte. Wer mit wem verbunden ist und wie beeinflusst das das Geschehen?

Fragen über Fragen.

Aber OneNote hat mir da sehr gut beigestanden. Jetzt habe ich endlich eine komplette Charakterübersicht, mit Querverweisen und Verbindungen, dass mir deutlich dabei geholfen hat, dieses Kuddelmuddel zu beseitigen. Sind dann doch schon einige Personen, die da drin vorkommen. Und gerade die Absichten der “dunklen Seite” gilt es, im Auge zu behalten. Da kann sich dann doch mal leicht ein Fehler einschleichen. Und ardapedia ist mein Freund. So siehts aus.

Dann wollte ich eigentlich mal ein neues Design aussuchen. Aber nach einer halbstündigen, verschafften Übersicht, bin ich dann doch wieder bei meinem alten hängen geblieben. Vielleicht, irgendwann einmal habe ich ein neues, passendes gefunden. Abwarten.

Am Wochenende findet die diesjährige Bezirksmeisterschaft im Tennissport statt, da wird es sehr schwierig ein paar Zeilen aufs Papier zu bringen. Ich hoffe, ich finde dennoch die Zeit.

Das wars dann mal wieder von mir, jetzt wieder hoffentlich häufiger.

Ich erkenne Fortschritte


10 Mrz

In letzter Zeit kam bei mir die Schreiberei eindeutig zu kurz. Sei es aufgrund mangelnder Ideen (Snoopy, kannst du mir mal ein paar Bunnys abgeben, bitte?) oder aber mangelnder Werkzeuge oder aber die liebe Zeit trägt Schuld.

Bei einer Geschichte weiß ich, dass es der Verlauf der Handlung war, das mich irgendwie abgeschreckt hat. Ich hatte den Faden verloren, wusste nicht mehr, wie ich weiter daran anknüpfen sollte. Mir sind schlicht und ergreifend die Ideen ausgegangen. Dass eine Geschichte dann irgendwann mal nicht weiter fortgeführt wird, ist eine Konsequenz daraus. Für meine Leser hätte ich zwar noch ein paar Kapitel gehabt, doch sah ich keinen Sinn darin, diese online zu stellen, wenn ich mir nicht einmal mehr sicher sein konnte, dass es auch wirklich so weiter geht. Man muss sich ja ein kleines Sicherheitstürchen schaffen. Für diejenigen, die meine Geschichte verfolgt haben, ist es sicherlich ärgerlich. Aber hätte ich feucht fröhlich weiter geupdatet, wäre das einer Katastrophe gleich gekommen.

Was mir in diesem Zusammenhang aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass jede Geschichte seinen eigenen Schreibstil hat. Zumindest ist das bei mir so. Wenn ich an einer Geschichte dran bin, schreibe ich sie von der Art immer gleich. Mache ich einige Zeit Pause und widme mich einem anderen Projekt zu, fällt es mir sehr schwer, den Schreibstil meiner alten Geschichte wieder aufzunehmen. Knüpfe ich an die alte Geschichte wieder an und lese mir den Text anschließend durch, passt der Text A nicht mehr zu meinem neuen Text B.
Ich muss mich wieder in Text A reinfinden, wieder meinen Rythmus finden und das fällt mir momentan irgendwie verdammt schwer.

Zumindest bin ich soweit, dass ich an Text A wieder weiter schreibe. Ich bemühe mich und das sehe ich als einen, wenn auch sehr kleinen, Fortschritt. Vielleicht bringt mir der bevorstehende Besuch in Rendsburg, im Norden von Deutschland, etwas neuen Schwung. Die roten Backsteinhäuser können richtig inspirierend sein. Hach. Ich freu mich auf das verlängerte Wochenende. Mal sehen ob ich mit neuen Ideen zurück komme.

Ansonsten werde ich heute mal meine Rechnung für den Schaden des angerumpelten Smarts bezahlen. Die Versicherung ist außen vor, denn den Schaden kann ich tragen und spare mir eine unnötige Steigerung meiner Prozente. Es ist erschreckend für wie lange man mit den Prozenten nach oben schießt, und vorallem um wieviel gleich. Dazu noch, dass man nicht mal eine Freischuss hat, wie bei anderen Versicherungen.

Einen schönen Mittwoch.

Wetter = Schreibphasen


29 Jan

Herrje … mein letztes Gefassel liegt ja schon ewig zurück. Kann vielleicht dran liegen, dass ich bisher nichts Produktives aufs Papier gebracht habe. Da ich das Fanfiktion-Schreiben gerade auf Eis gelegt habe, und es leider Gottes auch bei Sheila und dem Joker nicht weiter geht, habe ich mich an ein anderes Projekt gewandt, dass schon zu lange mich beschäftigt. Man lässt ja gerne mal Dinge mit einfließen, die so privat passieren oder einem einfallen, wenn man etwas erlebt hat. Seltsamerweise möchte ich darüber schreiben, aber über das was ich schreiben will blockiert mein Schreibfluss. Es ist zum aus der Haut fahren!
Dazu noch habe ich bissher vll 3 Kapitel im Kopf. Das is ein Witz wenn ich bedenke, wie ich das ausbauen kann. Ich habe auch eine gewisse Vorstellung von Dingen, die drin vorkommen müssen, aber was mach ich mit dem Rest? Ich habe gerade eine Vorstellungsflaute. Die Ideen sind aus! Leerer Kopf – leeres Papier. Jedes Mal wenn ich denke, dass könnte man verwenden, stelle ich beim “Anschreiben” fest, dass es so nicht geht.

Also dachte ich mir, ich erstelle mal eine kleine Playliste zusammen, von Liedern, von denen ich denke, dass sie gut passen könnten. Und siehe da, eine neue Idee ist mir damit schon gekommen. Was es manchmal so hilft, wenn man sich die Text von solchen Songs mal anschaut (abgesehen davon, dass man erschrocken darüber ist, worüber die eigentlich wirklich singen). Sie bringen einen auf neue Ideen, frischen Wind und vorallem die Gefühlsschiene wird dermaßen beansprucht, dass man nur noch seine Gedanken von der Seele schreiben, und in eine eigenen kleine Geschichte verpacken möchte.
Diese Playliste hat mir auf jeden Fall mal einen Denkanstoß verpasst und ich hoffe, dass ich bis zum Ende des Monats gut ein paar Kapitel schaffen werde.

Auf jeden Fall sind meine Schreibphasen gerade so stürmisch und unberechenbar wie das Wetter. Mal stürmt alles förmlich aus mir heraus und fließ gerade zu aufs Papier, im anderen Moment befinde ich mich in einer trockenen Schreibkälte, die mir die Hände einfriert.

Alles ein wenig wirr heute, aber gerade eben lief erneut ein Lied, dass mir ne neue Idee verpasst hat. Also dann, nutze den Augenblick!

Bis bald!

Ältere Werke und die Motivation


28 Okt

Ich bin gerade dabei, Geschichten die ich angefangen habe und noch nicht beendet sind, weiter zuschreiben. Der Herbst hat für mich immer eine Wirkung auf meine Herr der Ringe Geschichten. Liegt wahrscheinlich an den bunten Blättern, den anderen Lichtverhältnissen und an den Wäldern.
Ich denke dann jedes Mal an die Szenen aus dem ersten Herr der Ringe teil zurück, als sie durch die Wälder gestreift sind. Da überkommt es mich, und es kribbelt förmlich in den Fingern, endlich Válaina, Erestor und Legolas Schmerz, Leid und Gefühle durchleben zu lassen. Mit Válaina habe ich einen Charakter geschaffen, der mir mehr am Herzen liegt, als meine Sheila Case und auch bei Erestor prickelt es in den Fingern, wenn ich nur an ihn denke. Kann man in seinen eignene Charakter verschossen sein? Ich bin es auf jeden Fall. Erestor strahlt für mich all das aus, was ich mir bei einem Elben wünschen würde. Mut, Stattlichkeit – geprägt mit Kühle und Distanz, aber auch mit der angenehmen Priese von Herz und Romantik. Hach, ich liebe diesen Elben einfach.

Dann habe ich mir noch so meine Gedanken über andere Geschichten gemacht. Wirbelwind der Gefühle ist schon seit 2007(!) abgeschlossen, aber ich habe es immer noch nicht geschafft, die Story komplett irgendwo online zu stellen. Es ist traurig und ich kann mich dafür nur selbst Ohrfeigen. Mia und Co. war meine allererste FF und ensprechend vom Inhalt, Aufbau und Schreibstil nicht mehr das, was es hätte heute werden können. Ich glaube manchmal, ich habe mich etwas geschämt, habe mich nicht mehr getraut, es weiter zu veröffentlichen, weil ich wusste, dass es nicht mehr meinem eigentlichen Stil entspricht. Auch wurde mir erst über die Zeit hinweg klar, dass ich eine Mary Sue fabriziert habe, die ja normalerweise von vielen schief angeschaut wird. Aber ganz ehrlich? Ich lese manchmal gerne Mary Sues. Man kann da nicht alles über einen Kamm scheren. ich denke dabei immer an “Herz zu erobern” von Tigraine, die mich in inspiriert hat und der ich es zu verdanken habe, dass ich überhaupt erst zu schreiben angefangen habe.

Die letzten Tage habe ich viel nachgedacht und nun möchte ich es, trotz der zahlreichen persönlichen Kritikpunkte, endlich zu Ende bringen. Ich werde die Geschichte nun endgültig hochladen, so wie sie ist und fertig. Wie in meinem letzten Eintrag schon gesagt, man sollte stolz darauf sein, was man früher einmal geschrieben hat und daher stelle ich mich meiner “Angst” (kling das seltsam?) einfach. Zumindest ist dann ein weiteres Werk von mir beendet und darauf kann man dann ja auch stolz sein.

Um den ganzen Eintrag mal zusammen zu fassen, meine Motivation für meine alten Geschichten war im letzten Jahr gleich null und jetzt ist es einfach mal an der Zeit, sich wieder am Riemen zu reißen und auch das zu beenden, was man angefangen hat. Ich bin es mir schuldig, ich bin es den stillen Lesern schuldig und ich bin es vorallem den Lesern schuldig, die mich immer mit ihren tollen Reviews unterstützt haben. Sollte einer sich hier her verirrt haben, dann nochmals vielen Dank, für die zahlreiche Geduld meiner schwankenden Veröffentlichungs-Launen. Es ist nicht immer leicht mit mir, das gebe ich zu.

Das waren jetzt nur so ein paar Gedanken, mit denen ich mich momentan beschäftige. Jetzt wisst ihr es auch.

Noch einen schönen Mittwoch!

Buchstabenwelt

Meine kreative Welt des Schreibens