Archive for März, 2009

Wo ist die Zeit geblieben?


30 Mrz

Und ich meine jetzt nicht die eine Stunde, die nach vorne verlegt wurde (auch wenn diese mir jetzt schon wahnsinnig fehlen wird), sondern die Zeit überhaupt.

momentan bin ich geschäftlich nicht so extrem eingespannt und doch habe ich ständig irgendwelche Termine, die mir einfach nicht erlauben an meiner Geschichte zu schreiben. Ebenso kann ich nur Stück für Stück Reviews vergeben, so wie es mir gerade möglich ist. Auch am Wochenende findet in der letzten Zeit immer wieder etwas statt und komme somit nicht dazu, mal wieder kräftig in die Tasten zu hauen.

Darf ich meinen letzten Schreiblauf so verstehen, dass das jetzt erst Mal reichen muss? Das wäre ziemlich unschön … Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit mal wieder etwas Luft bekomme, sonst wird die Geschichte ja niemals fertig.

Vielleicht sollte ich einfach mal mein Zeitmanagement überprüfen. Vielleicht lässt sich da ja noch das Ein oder Andere verbessern. Wer weiß. Bücher dazu habe ich ja. Nur fehlt mir die Zeit dazu, sie zu lesen. Ha, ha.

Nun gut, die Mittagspause ist nun um, ich mach mich dann also mal wieder ans Arbeiten, und hoffentlich heute Abend ans Schreiben.

In diesem Sinne einen schönen Tag noch!

Es geht voran!


27 Mrz

Ich habe die letzten Tage wirklich ein zügiges Tempo hingelegt, für dass, das ich eigentlich kaum Zeit hatte. Dennoch habe ich es geschafft mir einen gewissen Vorsprung meiner Kapitel zu beschaffen. Jeah. Habe gestern Abend das 13. Kapitel abgetippt und bin jetzt mitten im 14. Kapitel angelangt. Was soll ich sagen? Es läuft und das ganz ohne befürchtete Therapiegespräche, Meditationsübungen oder Räucherstäbchen mit Zimtgeschmack.

Ich glaube, wäre ich an Sheilas Stelle hätte ich mich schon längst selbst in Arkham eingeschrieben. Spätestens, wenn sie wüsste was noch alles auf sie zu kommt. Die Ideen sprudeln nur so und meine geliebte Storyline wird erneut bis aufs Äußerste strapaziert und gedehnt. Mal sehen wie lange sie es noch aushält bevor ich sie komplett sprenge.

Ich kann noch nicht genau sagen wie viele Kapitel es werden, aber bisher tendiert das Ganze so zu 30-35 Kapitel. Nagelt mich bitte nicht drauf fest, sollte ich doch noch in das fürchterliche dunkle Schreibloch fallen, fallen vielleicht wieder welche weg. Oder kommen dazu. Je nach dem.

Da ich jetzt den Schreibfluss ausnutzen möchte und mich auch noch um ein paar Reviews für zwei, drei Autoren kümmern möchte, fällt dieser Beitrag etwas kürzer aus.

Trotzdem wünsche ich ein schönes, erholsames Wochenende!

Alles eine Frage der richtigen Perspektive


18 Mrz

Jeder Autor der kurz davor steht eine Geschichte auszudenken steht vor der entscheidenden Frage: Aus welcher Erzähl-Perspektive schreibe ich?

Es gibt die Ich-Perspektive von außen und von Innen. Das heißt die Ich-Figur spielt eine Rolle in der Geschichte oder aber die Ich-Figur ist ein unabhängiger Erzähler der nicht in der Geschichte vorkommt.

Jede Perspektive bietet so seine Vor- und Nachteile. Während ich in der Ich-Perspektive mehr Gedanken und Gefühle rein bringen kann und der Leser eine größere Identifizierung darin sieht, sehe ich dennoch die Geschichte nur aus einem Blickwinkel. Ich kann manche Dinge nicht wissen und nur erahnen, während ich in der Er-Perspektive jede Seite der Medaille beleuchten kann und somit die Handlungen und Gedanken anderer wichtiger Personen vorkommen und der Leser einen Einblick erhält.

Bei meiner Geschichte habe ich mich für die Ich-Perspektive entschieden und es war für mich eine Premiere bei der Veröffentlichung. Unveröffentlichte Texte habe ich oft in der Ich-Form geschrieben, später dann aber gewechselt. Es ist nicht immer leicht im Voraus zu sehen was besser ist. Gerade bei meiner aktuellen Story geht es hauptsächlich um Sheila Case. Sie ist das kleine Rädchen im ganzen System. Alle anderen sind nur Spielfiguren in meiner Geschichte.  Ich schwanke manchmal und bin am überlegen ob ich vielleicht mal eine Ich-Perspektive einer anderen Figur einbaue. Und ich habe dafür sogar schon eine Stelle gefunden doch die ist noch weeeeeit entfernt. Doch ich glaube, dass es die richtige Stelle ist. Sogar die perfekte Stelle; sollte es diese geben.

Meine nächste Story wird aber nach wie vor wahrscheinlich wieder in der Er-Perspektive stattfinden. Irgendwie fehlen mir die Gefühle und Gedanken meiner anderen Personen. Ich weiß was sie denken oder warum sie wie handeln. Meine Leser leider nicht, was ich sehr schade finde. Sie leiden genauso mit, haben Angst, Wut oder Begierde. Ich versuche natürlich alles so gut wie möglich in einer angemessenen Beschreibung auszudrücken doch der letzte Funken springt bekanntlich erst bei einer anderen Perspektive über.

Im Endeffekt muss jeder Autor für sich entscheiden was in seiner Story am angebrachtesten ist. The Chaos of the Psyche ist nun in der Ich-Form und damit bin ich auch ziemlich zufrieden. Denn so kann ich meinen Charakter ordentlich ausbauen.  Bei der anderen Perspektive wäre eventuell die Gefahr, dass die ein oder andere Figur nur Oberflächlich erscheint und das wäre bei diesen großartigen Charaktere einfach zu schade drum.

Dazu noch kommt, dass Sheila Case ein erfundener Charakter ist. Ich kann sie formen und beschreiben wie ich es für richtig empfinde. Eine Fanfiktion bleibt eben eine Fanfiktion und ich leihe mir gewisse Charaktere eben nur aus. Diese kann ich nicht so ausbauen wie ich es gerne hätte denn man sollte sie noch am Original wieder erkennen.

Nur so ein paar Gedanken. In diesem Sinne noch einen schönen Abend!

Entdeckung


11 Mrz

Hab gerade festgestellt, dass sich der Soundtrack von “Der Teufel trägt Prada” sehr gut für sentimentale Gedankenszenen ohne Action nutzen lässt. Klasse.

Das Spiel beginnt …


11 Mrz

So, Kapitel  8 ging gerade eben online. Ich bin wirklich gespannt wie ein Flitzebogen ob ich den Joker getroffen habe. Ich weiß, immer dieser Selbstzweifel. Aber ich kann es einfach nicht ablegen, auch wenn man es mir hundert Mal versichert. Ich glaube das kennt jeder. Ich bin wirklich auf die Reaktion der Leser gespannt (wenn noch welche vorhanden sind).

Das nächste Kapitel habe ich auch schon fast fertig. Es ist interessant, wie sich manche Menschen so ganz langsam in das Leben von Sheila einschleichen. Und auch im 9. Kapitel wird deutlich, dass Sheila ganz und gar nicht die Frau ist, für die man sie wahrscheinlich hält. Man bekommt deutlich mit, wie geprägt sie ist und manche würden vielleicht sagen, sie ist am Boden … Ob sie die Kurve bekommt? Tja,  das wird sich im Laufe der Story zeigen. Jetzt erst Mal muss sie sich um ein anderes Problem kümmern. Dieser “Abend” der in dem Kapitel vorkommt bringt so einiges mit sich … Es legt den Grundstein für den nächsten Schritt, den sie hätte vermeiden müssen. Ein gravierender Schritt, der jemandem Anderem zeigt wie weit er gehen kann.

Mal sehen wie Kapitel 8 ankommt. So langsam kommt der Stein ins Rollen und ich kann nur sagen, dass die Kapitel 10 – 16 nicht leicht werden. So viel sei schon mal verraten. Wenn ich mir die Storyline so ansehe, die ich verfasst habe, dann freue ich mich schon richtig darauf es abzutippen. Mal sehen wie viel ein Mensch ertragen kann und wann die Grenze erreicht ist. Ich kann es kaum erwarten Sheilas Grenze zu sehen.

MUAHAHAHA

So, nun suche ich mir mal was Essbares, danach gehts wieder an meine Geschichte.

Einen schönen Donnerstag noch!

Buchstabenwelt

Meine kreative Welt des Schreibens