Archive for Mai, 2009

Sommer, Sonne, Sonnenschein!


22 Mai

So, ich verabschiede mich, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, von meinen Figuren und meinen Lesern für zwei Wochen. Ich tausche das düstere, unheimliche und chaotische Gotham gegen Sommer, Sonne und Sonnenschein und wenn ich den Wetterbericht in dem Ort in Italien so anschaue, dann kann ich es ehrlich gesagt kaum erwarten.

Wie gesagt, zwei Wochen werde ich nicht da sein, aber ich lasse meine Leser ja nicht ohne etwas Lesestoff zurück, während ich mir eine kreative Auszeit nehme und dann wieder, wenn ich am 06.06. zurückkomme, mit neuem, frischen Elan in die Tasten hauen kann :) Das Update geht heute noch online, da wir heute Nacht losdüsen werden.

Reviews, Mails und Kommentare beantworte ich dann wieder, wenn ich wieder zu Hause bin. Also nicht wundern, wenn ihr von mir eine Weile nichts hört.

In diesem Sinne, an alle Leser: Viel Spaß und an alle Autoren: Bleibt weiterhin fleißig, damit ich dann was zu Lesen habe, wenn ich wieder aus dem Urlaub zurück bin :)

Macht’s gut!
Liebe Grüße
Sheela

Leben, Erlebnisse, lebenswert?


18 Mai

Ich bin kein Mensch der Andere gern ins Unglück stürzt. Also beim Schreiben, mein ich jetzt. Im wirklichen Leben hat man darauf ja nicht immer Einfluss. Aber in meinen FFs schon. Und da staune ich mich immer wieder über mich selbst. Und erschrecke dabei auch, zu welchen seelischen Qualen ich bereit bin, zu gehen. Sheila kennt man zwischenzeitlich ja als starke Persönlichkeit, ja, ich würde sogar behaupten schon als arrogant und teilweise von sich und ihrem Können eingenommen. Aber ich finde auch, sie hat, was ihre Arbeit betrifft, auch nicht ganz unrecht, wenn sie von sich selbst sagt, dass sie eine Koryphäe auf ihrem Gebiet sei. Doch was sie vielleicht im Beruf super hinbekommt, ist in ihrem Alltagsleben eher ein schlechter Scherz vom Schicksal. Ich springe nicht nett mit ihr um, das weiß ich. Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich zwischen Hass, Bewunderung und Mitleid schwanke. Und ich weiß auch, dass Sheila Mitleid hasst.

Eine andere Hobbyautorin hat dies ebenfalls von ihrer Figur gesagt und ich finde, dass es trotzdem schon ein gutes Stück Arbeit und auch Können ist, dass man anfängt seine eigene, erfundene Person nicht wirklich zu mögen. Ich mein, das muss man erst mal hinbekommen. Normalerweise liebt man die Figuren, die man erschafft, über alles. Und ja, manchmal lässt man sie vielleicht auch etwas zu sehr “Superwomen”-Luft schnuppern. Aber mal ehrlich, ich LIEBE Personen, die Ecken und Kanten haben und aus dem normalen Rahmen fallen. Deswegen kann ich meine Sheila auch nicht wirklich hassen. Ich schwanke also stets zwischen meinen Gefühlen für sie und ich könnt mir vorstellen, dass das auch manchen meiner Leser so geht.

Auch in den weiteren Kapiteln, über die 20. hinaus, wird sich ihre ablehnende Haltung manch anderen Personen gegenüber nicht ändern. Vielleicht sogar ins Extreme einschlagen. Und doch zeigt sich allmählich, dass Sheila vielleicht gar nicht so die starke Frau ist, für die ich sie eigentlich angedacht hatte. Eben diese besagte Ecken und Kanten. Ich lasse sie so viel erleben, dass ich mich schon zeitweise wirklich frage, ob ihre Reaktionen wirklich meinem Geist enspringt, oder sie sich einfach nur selbsständig macht. Ich mein, hallo? Ich rede hier von einer erfundenen Person!

Wenn jemand stets bemüht ist, etwas zu sein, was er vielleicht gar nicht ist, kommt irgendwann der Punkt, die Spitze des Eisberges sozusagen, der das gesamte Kartenhaus in sich zusammen fallen lässt. Und das das Resultat daraus Demut, Angst und Selbstaufgabe sein kann, liegt dem nicht fern.

Ich sehe ihre Entwicklung mit einem ordentlichen, zwischen die Lippen gespresstes Lufteinziehen und schüttele schon manchmal über mich selbst den Kopf, dass ich ihr das alles antue. Aber im Großen und Ganzen ist sie auch selbst schuld daran. Warum ist sie auch so bindungsunfähig, bezwiehungsweise so … zum Einnehmen?

Ich will nicht zuviel verraten, aber momentan sitze ich an dem Kapitel, indem es um die Vergangenheit geht, um das Erlebnis und um das, was jene Nacht in den Mauern von Arkham passiert ist und ich muss schon sagen, leicht hatte es die Gute nicht wirklich. Da kann man vielleicht verstehen, dass man so geworden ist, wie sie ist. Eigentlich ein Frack, mit dem letzten bisschen Würde, was sie nach außen hin aufbringen kann.

Bruce Wayne hat es erkannt, doch der Gute ist sich auch noch nicht ganz so bewusst, was er noch alles ihr antun wird, gewollt oder nicht gewollt.

Da kommt mir die zentrale Frage auf: Ist Sheila dann überhaupt noch überlebensfähig?

In diesem Sinne *g*, einen schönen Montag!

Sheela

„Leben ist das, was passiert, …


12 Mai

während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

So sagte schon John Lennon, und auch unser lieber Joker ist ähnlicher Ansichten, als er sich mal etwas intensiver mit unseren lieben Doctorin auseinander setzt und ihr klar macht, dass das Leben nicht planbar ist.
Ich schreibe fleißig an meinen Kapitel und was soll ich sagen? Gerade läuft es wirklich gut. Ich komme sehr gut voran, bin schon über die 20. Kapitel-Marke hinaus und bisher ist auch noch kein Ende in Sicht. Mir schwirren noch tausende Ideen im Kopf herum, die mehr brauchen, als 8 oder 9 Kapitel, um das niederzuschreiben und zu erklären, was alles noch passiert. Sei es nur das Thema von Sheilas Vergangenheit. Das wird ebenfalls um die 2 – 3 Kapitel (allein) in Anspruch nehmen. Nachdem ich mehrmals durchblicken hab lassen, was in der Zeit mit Jeremiah passiert ist, so werde ich doch an dem Tag, als das Unglück seinen Lauf nahm, intensiver beschreiben. Immerhin war das mitunter der Schlüsselmoment, der ihr ganzen Leben neu geordnet und in eine andere Bahn geworfen hat. Ich finde, das hat eine Rolle in dieser Geschichte in Form von mehreren Kapiteln verdient. Ob es sich auf 3 – 4 Kapitel strecken lässt, wird man sehen.

Dass der Joker erst mal Sendepause hat, passt mir persönlich zwar nicht ganz, da ich ihn sehr gerne um mich herum habe, aber um den Verlauf der Geschichte in Schwung zu bringen, muss sich unser lieber Chaosagent mal etwas gedulden. Und alle Leser, die auf ihn hoffen, ebenso. So leid es mir tut. Und glaubt mir, es fällt mir ebenso schwer! Doch jetzt hat erst Mal Bruce seinen Auftritt, und ich denke, er verkörpert seine Rolle recht gut. Aber auch hinter diesem Mann steckt noch so Eniges, was man heraus holen kann, was jedoch leider durch die Ich-Perspektive etwas ins Hintertreffen gerät. Aber naja. Das ist halt das Päckchen, das man tragen muss, wenn man sich für diese Perspektive entschieden hat.

Heute bin ich Zuhause, außer heute Mittag, da muss ich kurz das Haus verlassen, ansonsten kann ich mich den ganzen Tag meinen weiteren Kapiteln widmen. Auf meiner To-Do-Liste steht außerdem noch die Ausdehnung meiner Storyline, die Überarbeitung von Kapitel 17 und 18 und die Special-Kaps von Sheilas Vergangenheit. Und noch jemand bekommt einen Auftritt, aus Sheilas Leben. Aber in welcher Form, wie lange und wie wichtig für den Verlauf der weiteren Story, kann ich jetzt noch nicht verraten. Aber, wie man sieht, ist da noch genügend Arbeit, die erledigt werden muss und noch genügend Ideen, die verarbeitet werden müssen.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Tag, trotz des Regens, der hier im Süden Deutschland den ganzen Tag schon auf uns niederbricht.

Liebe Grüße
Sheela

Es ist vollbracht!


10 Mai

Ich habe es endlich geschafft, den neuen Trailer von “The chaos of the psyche” hochzuladen. Wurde auch mal Zeit.

Also, viel Spaß und ich hoffe er macht Lust auf mehr ;)

Liebe Grüße
Sheela

Löschen … Löschen! Löschen! Löschen!


05 Mai

Ich muss mal eben meinen Frust loswerden.
Kennt ihr das? Es gibt Tage, an denen habt ihr einen richtigen Lauf. Da fühlt es sich an, als ob die Sätze nicht besser hätten formuliert und die Ideen nicht kreativer hätten sein können.
Dann aber gibt es solche Tage, oder Momente, an denen gar nichts klappt. Wie heute.
Ich habe mich den ganzen Tage schon davor gedrückt, ein paar Zeilen aufs Papier zu bringen. Ich hatte schon so ein inneres Gefühl, ein Gefühl, dass heute nicht der geeignete Tag zum Schreiben ist.

Vor zwei Stunden habe ich mich dann doch endlich hingesetzt, und ein paar Zeilen getippt. Ich kam nicht weit. Immer wieder hämmerte ich auf der mir verhassten “Entf-Taste” herum. Und habe ich dann doch mal einen Absatz stehen lassen, und ihn mir im Nachhinein durchgelesen, hätte ich mich für das, was ich da fabriziert habe, am liebsten geohrfeigt.
Die Sätze waren nicht stimmig, und überhaupt floss es nicht wirklich aus meiner Hand aufs Papier. Normalerweise geht es wie von selbst und ich habe meine Sätze schon, bevor ich sie tippe, im Kopf zusammen. Doch heute Abend will irgendwie gar nichts klappen. Naja. Vielleicht liegt das auch an den Kopfschmerzen, die mich schon den ganzen Tag plagen und zur Weißglut bringen. Ich merk schon, die nächsten Tage wird es wieder besser. Ich hasse es, wetterfühlig zu sein.

Ich kann nur hoffen, dass es morgen besser klappt. Für heute klapp ich nämlich meinen Laptop zu und lasse das Schreiben Schreiben sein. Es würde ja doch nichts bringen, jetzt mit Gewalt die Zeilen in das Dokument hineinzukloppen.
Aber eigentlich sollte ich mich nicht beschweren, denn für Chaos of the psyche habe ich in den letzten Tagen dafür einen umso besseren Lauf gehabt und nun mindestens 8 Kapitel Vorsprung geholt. Besser als nichts. Da höre ich jetzt lieber auf mich zu beschweren. Nicht, dass das nachher noch zur Tagesordnung wird, bzw. zur Tagesform.

In diesem Sinne: Gute Nacht!

Buchstabenwelt

Meine kreative Welt des Schreibens