Gleich vorweg: Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Gewand hier behalten werde. Eigentlich gefällt es mir recht gut. Schlicht, einfach und übersichtlich. Dinge, auf die ich bei meinem Blog wert lege. Und nach 3-Stunden-such-Marathon war es mir dann schlussendlich doch zu doof und hab das Theme gewählt, dass mir die ganze Zeit über auf der Seite 4 im Hinterkopf geblieben ist. Trotzdem … irgendwie … hach …
Also gewöhnt euch lieber noch nicht zu sehr daran. Aber dass ich gerne Themes wechsel, dürfte ja dem Ein oder Anderen sowieso schon aufgefallen sein.
Doch das Aussehen soll sicherlich nicht das heutige Thema meines Blogeintrags werden. Heute möchte ich mal etwas auf das Hörbuch eingehen, dass ich mir, mit drei weiteren, letzte Woche gekauft habe. Und dabei handelt es sich um das Hörbuch: „Der Seelenbrecher“ von Sebastian Fitzek.
Einleiten muss ich ja sagen, bin ich schon von klein an ein Fan von Hörspiel-Kassetten. Ich besitze noch heute alle Kassetten von Xanti – Der kleine Fuchs, aus dem Wunderwald (vielleicht kennt das ja jemand?), wenn auch bei der ein oder anderen Kassette leider das Cover fehlt. Auch Bibi und Tina fand seinen Platz in meinem kleinen Regal (dabei war ich nie wirklich ein Freund von Pferden. Hm. Komisch.)
Doch als sich Hörbücher allmählich auf dem Markt breit gemacht haben, stand ich dessen noch etwas skeptisch gegenüber.
Nehmen uns Hörbücher nicht die Freude der eigenen Vorstellung?
Ich finde teils ja und teils nein. Es kommt einfach darauf an, wie sehr der Vorleser die eigene Vorstellung trifft. Ein Hörbuch kann, genauso wie ein Film gewisse Fantasien anregen und ausbauen oder eben auch leicht beschädigen, sofern er/es nicht komplett daneben liegt und ganz abseits der eigenen Vorstellung liegt.
Zwischenzeitlich habe ich einen guten Weg gefunden mich für Hörbücher zu begeistern. Im Prinzip ist es ganz einfach: Ich lese zuerst das Buch, dann vergeht eine gewisse Zeit, und wenn ich schon manches inhaltliches wieder vergessen habe, höre ich das Hörbuch, sofern es mich interessiert und die Stimme und Betonung des Sprechers auch meinen Vorstellungen entspricht, wodurch ich schon beim wichtigsten Punkt, neben der nicht völligen Kastrierung des Inhalts, wäre:
Finde deinen geeigneten Sprecher.
Bei „Seelen“ und der „Biss-Reihe“ war ich leicht enttäuscht. Gelesen werden die Hörbücher von Ulrike Grote, deren Name mir bisher nicht wirklich viel gesagt hat und es eigentlich noch immer nicht tut. Simon Jäger dagegen kennt man da schon als Synchronsprecher von Matt Damon oder Heath Ledger. Auf jeden Fall waren die Hörbücher von Frau Grote nichts für mich. Das soll nicht heißen, dass sie es nicht gut gemacht hat. Keineswegs! Eine angenehme Stimme hat sie auf jeden Fall. Aber man hat eine gewisse Vorstellung beim Lesen, wie die Wörter und Sätze betont werden und wenn sie nicht an meine Vorstellung heran kommt, dann wird das halt nichts mit uns beiden. Da kann die gute Frau ja nix dafür, dass ich so eine quere Vorstellung davon habe.
Bei Simon Jäger und „Der Seelenbrecher“ dagegen war es komplett anders. Ich bin Feuer und Flamme von der Stimme, die Betonung entspricht exakt meinen Vorstellungen und kein leichtes Spucke schlucken oder Kratzen in der Stimme nimmt mir meine Freude beim Zuhören. Er baut Spannung auf und man kann die Personen gut unterscheiden, auch wenn Person B vielleicht einen längeren Dialogwechsel zwischen Person A und C nichts zu sagen hatte. Meldet er sich dann jedoch wieder zu Wort, kann man ihm sofort einen Namen zuordnen. Gerade beim Lesen kann man es ja bei Beginn des Satzes nicht gleich herauslesen und umso mehr gefällt es mir, dass es schon anhand des Stimmwechsel von Anfang an zu erkennen ist.
Auch wurde es nicht so stark gekürzt wie ich anfangs gedacht hatte. Natürlich fehlt hier und da mal etwas (das, was mir noch in Erinnerung geblieben ist), aber im Großen und Ganzen fehlte vom Wesentlichen nicht wirklich viel. Und obwohl ich das Buch bereits kenne, löste das Hörbuch in mir eine erneute Spannung und Faszination aus.
Wer gerne mal reinhören möchte, bei Bol gibt es einige Trackbeispiele von „Das Kind“ und „Amokspiel“.
Hier der direkte Link zu das Kind: KLICK MICH!
Und hier „Amokspiel“ KLICK MICH AUCH!!
Ich hoffe, einem anderen hat das Hörbuch genauso viel Freude bereitet wie mir. Und ich freue mich jetzt schon auf „Amokspiel“, das als nächstes in meine CD-Player wandert.




