Endlich gibt es mal wieder frischen Wind in Sachen Schreiben. Hatte ja in der letzten Zeit immer wieder herum geheult, dass meine Muse die Koffer gepackt hat und in die Ferien geflogen ist (auch wenn sie gar nicht in den Bundesländern lebt, in denen Ferien waren) und die Lust, sowieso. Ebenso die Zeit und … ach, wenn ich so darüber nachdenke … Nein, das lass ich besser.
Auf jeden Fall stelle ich immer wieder fest, dass es Tage gibt, wo das Schreiben überhaupt nicht läuft und man Sätze fabriziert, die einen erschrecken (und nicht positiv, versteht sich). Man fühl sich dabei wieder in die Grundschule zurück versetzt, in der man noch unwissend und gar jungfräulich anfing, Buchstaben aneinander zu reihen und eine Seite mit der Hand schreiben schon ein Aufwand war, als ob man einen Roman mit 700 Seiten fabrizieren müsste. Aber die Zeiten ändern sich, und das Schreiben zum Glück auch.
Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich feststelle, dass das Schreiben läuft. Meine Sätze sind stimmig, es fügt sich alles gut ein und die Ideen sprudeln nur so aus mir heraus. Ich hänge nämlich noch immer an den Vergangenheitskapiteln von Sheila, und anhand der Ideen könnte ich das Ding vollpacken, dass es an alles Seiten ziept und reisst. Doch bissher wollten die Worte, die in meinem Kopf herum gespuckt sind, einfach nicht auf das elektronische Papier. Heute dagegen, fühle ich mich imstande eine großes Stück zu erledigen, Sheilas Vergangenheit endlich mal mit Worten zu fassen, nicht nur geistig.
Und ich habe etwas am Prolog gefeilt. Ich bin ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass sich noch solch eine Wendung ergeben könnte, auch wenn der Prolog jetzt nicht von Grund auf geändert wurde. Hier und da gibt es eine kleine neue Feinheit, die sich super ergänzen ließ, und die mit dem nächsten Kapitel hochgeladen wird. Vielleicht wird dann noch einiges deutlicher. Trotzdem finde ich die Spekulationen über den Prolog noch immer lustig, denn ich habe weiterhin zwei Ideen, wie ich an diesen anknüpfen werde und mal sehen, ob manche Leser richtig lagen. Beziehungsweise, sollte es bis dahin überhaupt noch Leser geben.
Ähm, ja *hust* In Bayern und Baden-Württemberg haben ja nun die Ferien begonnen. Aber alle anderen müssten ja wieder ran an den Speck. Mal sehen, ob meine Leserschaft langsam wieder zum Vorschein kommt oder ob es nun entgültig ist, dass meine Geschichte auf Grund gegangen ist. Ich poste nicht, wegen Reviews, sonst hätte ich die letzten Kapitel ja gar nicht erst hochgeladen, aber wer seine Sachen online stellt, wünscht sich bekanntlich auch etwas Feedback. Sonst könnte man sein Geschreibsel auch getrost auf dem Rechner lassen und es vor der Umwelt verstecken. Ist bei mir ja nicht anders.
Nun gut. Das soll nicht das Ende für Chaos of the psyche bedeuten. Ich poste feucht fröhlich weiter und hoffe, dass das Ferienende vielleicht doch den Ein oder Anderen wieder anschwimmt. Wenn nicht … ihr werdet mich nicht los! Pff.
Morgen kann ich mal einen kompletten Schreibtag auf dem sonnigen Balkon einlegen, da mein Freund einen Kundentermin hat. Am Samstag. Etwas ärgerlich, aber eine Gute Sache hat das Ganze ja. Ich bin weiterhin kreativ und hoffe ihr ebenso, egal was ihr macht. Und wenn nicht, ist auch ok.
Ich mach um 15 Uhr erst mal Feierabend und verdrück mich auf den Tennisplatz. Das reinigt mein Gehirn am Besten von unnützem Zeug.
Einen schöne Tag noch!
