Archive for Juli, 2009

Frischer Wind


31 Jul

Endlich gibt es mal wieder frischen Wind in Sachen Schreiben. Hatte ja in der letzten Zeit immer wieder herum geheult, dass meine Muse die Koffer gepackt hat und in die Ferien geflogen ist (auch wenn sie gar nicht in den Bundesländern lebt, in denen Ferien waren) und die Lust, sowieso. Ebenso die Zeit und … ach, wenn ich so darüber nachdenke … Nein, das lass ich besser.
Auf jeden Fall stelle ich immer wieder fest, dass es Tage gibt, wo das Schreiben überhaupt nicht läuft und man Sätze fabriziert, die einen erschrecken (und nicht positiv, versteht sich). Man fühl sich dabei wieder in die Grundschule zurück versetzt, in der man noch unwissend und gar jungfräulich anfing, Buchstaben aneinander zu reihen und eine Seite mit der Hand schreiben schon ein Aufwand war, als ob man einen Roman mit 700 Seiten fabrizieren müsste. Aber die Zeiten ändern sich, und das Schreiben zum Glück auch.

Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich feststelle, dass das Schreiben läuft. Meine Sätze sind stimmig, es fügt sich alles gut ein und die Ideen sprudeln nur so aus mir heraus. Ich hänge nämlich noch immer an den Vergangenheitskapiteln von Sheila, und anhand der Ideen könnte ich das Ding vollpacken, dass es an alles Seiten ziept und reisst. Doch bissher wollten die Worte, die in meinem Kopf herum gespuckt sind, einfach nicht auf das elektronische Papier. Heute dagegen, fühle ich mich imstande eine großes Stück zu erledigen, Sheilas Vergangenheit endlich mal mit Worten zu fassen, nicht nur geistig.

Und ich habe etwas am Prolog gefeilt. Ich bin ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass sich noch solch eine Wendung ergeben könnte, auch wenn der Prolog jetzt nicht von Grund auf geändert wurde. Hier und da gibt es eine kleine neue Feinheit, die sich super ergänzen ließ, und die mit dem nächsten Kapitel hochgeladen wird. Vielleicht wird dann noch einiges deutlicher. Trotzdem finde ich die Spekulationen über den Prolog noch immer lustig, denn ich habe weiterhin zwei Ideen, wie ich an diesen anknüpfen werde und mal sehen, ob manche Leser richtig lagen. Beziehungsweise, sollte es bis dahin überhaupt noch Leser geben.

Ähm, ja *hust* In Bayern und Baden-Württemberg haben ja nun die Ferien begonnen. Aber alle anderen müssten ja wieder ran an den Speck. Mal sehen, ob meine Leserschaft langsam wieder zum Vorschein kommt oder ob es nun entgültig ist, dass meine Geschichte auf Grund gegangen ist. Ich poste nicht, wegen Reviews, sonst hätte ich die letzten Kapitel ja gar nicht erst hochgeladen, aber wer seine Sachen online stellt, wünscht sich bekanntlich auch etwas Feedback. Sonst könnte man sein Geschreibsel auch getrost auf dem Rechner lassen und es vor der Umwelt verstecken. Ist bei mir ja nicht anders.
Nun gut. Das soll nicht das Ende für Chaos of the psyche bedeuten. Ich poste feucht fröhlich weiter und hoffe, dass das Ferienende vielleicht doch den Ein oder Anderen wieder anschwimmt. Wenn nicht … ihr werdet mich nicht los! Pff.

Morgen kann ich mal einen kompletten Schreibtag auf dem sonnigen Balkon einlegen, da mein Freund einen Kundentermin hat. Am Samstag. Etwas ärgerlich, aber eine Gute Sache hat das Ganze ja. Ich bin weiterhin kreativ und hoffe ihr ebenso, egal was ihr macht. Und wenn nicht, ist auch ok.

Ich mach um 15 Uhr erst mal Feierabend und verdrück mich auf den Tennisplatz. Das reinigt mein Gehirn am Besten von unnützem Zeug.

Einen schöne Tag noch!

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30 Jul

Auch wenn ich es schon vor ein paar Tagen versprochen hatte, kam ich doch erst heute dazu, das neuste Kapitel auch wirklich hochzuladen. Es ist eine kleine Vorstufe zu dessen,was noch alles geschehen wird und für Sheilas Gemütsverfassung sehr wichtig. Ich hoffe, ihr habt Spaß damit.

Desweiteren habe ich mir vor zwei Tagen den neusten Roman von Simon Beckett zugelegt. Flammenbrut. Ein gut gewählter Titel wenn man tiefer in die Geschichte eindringt. Bin jetzt etwa bei der Hälfte und ich denke in den nächsten zwei Tagen kann ich dann eine kleine Rezension dazu verfassen.

Das alles nur kurz am Rande, da ich wieder auf dem Sprung bin. Demnächst dann wieder etwas ausführlicher!

Sheela

Allein, allein


23 Jul

Eigentlich sollte mir das Schreiben ganz gut von der Hand gehen. Denn wie der Titel bereits sagt, bin ich momentan die meiste Zeit allein daheim. Aber auch nur noch bis mitte nächster Woche. Dann ist es wieder vorbei, mit den zahlreichen ruhigen Momenten zum Schreiben. Wobei ich mich auch darauf freue, immerhin gab mir schon die ein oder andere Unterhaltung eine Anregung für meine Geschichten.
Apropos Geschichten, bei The Chaos of the psyche ist mal wieder ein Update nötig. Ich hinke zwar etwas hinterher, aber vermisst hat es wahrscheinlich sowieso keiner. Naja, nichts desto trotz werde ich mich heute abend mal hinsetzen und das neue Kap online stellen. Und vielleicht versuche ich auch, ein paar Zeilen aufs Papiere zu klöppeln, bevor ich mich wieder auf den Weg mache. Das Wochenende ist auch nicht gerade voller Kreativität, da Tennis, und alles was damit zusammenhängt – Training, Spiele, Verein – gerade ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Mal sehen, wie es dieses Wochenende wird.

Meine Ideen für ein eigenes Werk reifen und ich feile hier und mal da etwas daran. Natürlich ist noch nichts wirklich fest, dass ich sagen könnte: Das ist die Storyline. Aber ich glaube, ich bin auf einem guten Weg.
Auch kam mir ein weitere Gedanke für Chaos of the psyche, eine Szene, die sich in den nächsten Kapiteln sicherlich gut einbringen würde – sofern ich wieder meinen Elan zum Schreiben finde.

Ich dachte, es wäre eine gute Idee, sich mal wieder etwas meinen Büchern zu widmen, und habe mich in letzter Zeit verstärkt auf das Lesen, anstatt dem Schreiben konzentriert. Doch leider musste ich feststellen, dass die meisten Bücher, die ich zurzeit in die Hand nehme, nicht wirklich der Bringer sind. Zumindest fesseln sie mich nicht so, wie ich es gerne hätte und ertappe mich bei dem Gedanken, es nach dem 4. oder 5. Kapiteln wieder aus der Hand zu legen. Dabei hasse ich angefangene Bücher. Es geht mir weniger um das Geld, sondern mehr darum, dem Autor die Chance genommen zu haben, mich als Leser zu überzeugen. Aber naja, ich hoffe auf das nächste Werk von Simon Beckett, dass im September erscheinen müsste (wenn ich mich nicht täusche). Zurzeit versuche ich mich an einem “Joy Fielding”, aber auch nach den ersten Kapiteln will ich mich irgendwie nicht so richtig rein finden. Naja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Ich versuche diesen schwülen, drückenden Tag noch irgendwie herum zu bekommen, und dann mal sehen was mein verfrühtes Wochenende alles so bringt.

Einen schönen Tag noch!

Schwache Momente


14 Jul

Seit langem ist bei mir mal wieder eine Phase eingetreten, die ich als “schwache Momente” bezeichne. Ich habe momentan keinen Kopf zu schreiben, keinen Elan und schon gar keine Motivation. Es ist auch nicht so, dass ich diese gerne wieder hätte. Eher im Gegenteil. Ich bin momentan recht froh, dass ich mich nicht zum Schreiben bewege, denn ich weiß genau, dass sowieso nichts Gescheites dabei heraus kommt. Der Hänger geht jetzt schon seit zwei Wochen und ich habe den Eindruck, je mehr ich mich mit dem Gedanken abfinde, keine Lust zum Schreiben zu haben, desto mehr verstärkt sich diese Demotivation zum Schreiben.

Woran es genau liegt, kann ich nicht sagen. Vielleicht an der geringen, oder eher gesagt Null-Resonanze von meinen Lesern. Vielleicht aber ist auch wieder diese Phase erreicht, in der ich kurz davor bin, eine Geschichte abzubrechen. Und ich hasse es, Geschichten abzubrechen. Eigentlich ist es nicht meine Art, aber ich habe das jetzt schon zwei Mal beobachtete und ich würde mich selber schlagen, sollte es bei Chaos of the psyche genauso enden.

Erst neulich bin ich auch mal wieder meine alten Geschichten durchgegangen und bin dabei auf “Rebellisches Blut”, eine Hdr-FF, gestoßen. Ich habe sie mit Leib und Seele angefangen, bin dann aber bei Kapitel 10 stehen geblieben. Ich kam nicht mehr weiter, wusste nicht, wie an den nächsten Gedanken anzuknüpfen und habe mich dann von ihr distanziert. Und schlussendlich nicht mehr weitergeschrieben. Eigentlich ist es schade, denn die Idee, die hinter dieser Story steckt, war gar nicht mal so schlecht. Sie war ausbaufähig und man kann sicherlich einiges heraus holen, sofern ich die Energie wieder dazu aufbringen könnte.

Vielleicht liegt es auch an der Jahreszeit, die mich irgendwie indirekt beeinflusst. Wenn ich im Sommer eine Geschichte schreibe, die im Winter spielt, kann ich mich manchmal schlecht hineinfühlen. Ich kann genauso wenig in die Welt von Jack Sparrow und Co. eindringen, wenn wir minus 5 Grad haben. Bei Rebellisches Blut habe ich im Herbst begonnen, eine Zeit, die wie geschaffen für die Kulisse meiner Figuren war. Doch durch Pause und kreativen Tiefschlägen wurde es Winter, Frühling … Naja. Ihr wisst was ich meine. Doch nachdem ich sie aber mir letztens mal wieder durchgelesen habe, habe ich mir überlegt, vielleicht wieder daran anzuknpüfen. Mal schauen ob ich mich in die HdR-Welt noch reindenken kann, oder ob der Zug bei dieser Geschichte schon abgefahren ist.

Vielleicht ist auch nur dieses wechselhafte Wetter an allem Schuld. Vielleicht ist meine Schreiblust genauso launenhaft.

Das Ganze nur mal am Rande …
Einen schönen Dienstag Abend!

Hobby-Autoren unter sich


13 Jul

Unter dem Motto WritersGet2Gether findet nach nun entgültiger Terminabsprache das erste “kleine” Hobby-Autorentreffen statt. Geplant ist mit Übernachtung, aus der ich mich leider aus Zeitgründen ausschließen muss, was heißt, dass ich – vorausgesetzt ich schaff es – nur für einen Tag nach Frankfurt anreisen werde. Aber das wäre ja schon mehr als gar kein Tag, nich?

Die Idee, die dahinter steckt, finde ich recht ausgefuxt. Wer knüpft denn nicht untereinander in einem bestimmen Hobby-Bereich Kontakte? Warum kann das nicht auch im virtuellen Leben klappen, wenn es auch bei anderen “realen” Kursen funktioniert? Und das tut es! Man hat endlich die Gelegenheit, Namen wie Snoopy, Stormy, Stoffpferd, Blossom, Kathy … (ich könnt jetzt noch ewig so weiter machen .. uh, so wenig sind das gar nicht Oo) ein Gesicht zu zu ordnen. Man knüpft nicht nur virtuell Kontakte, sondern festigt sich mit persönlichem Kennenlernen auf einer ganz anderen Ebene. Außerdem hat man so endlich mal die Möglichkeit, mit Leuten zu sprechen, die das gleiche Hobby teilen und wenn man da von Plot, Fanfictions und Höhen und Tiefen beim Schreiben philosophiert, wird man nicht gleich schief angeschaut. Denn genau das steht ja im Mittelpunkt dieses Treffens: Das gemeinsame Hobby Schreiben.

Oft ist es wichtig, ein paar feste Bekanntschaften zu haben, die einen vielleicht bei manchen Durststrecken unterstützen, einen aufbauen und einem wieder das gewisse Gefühl geben, etwas Gutes aufs Papier gebracht zu haben. Wenn keiner einen auffordert, weiter zu schreiben und die Resonanz zurück geht, wie soll man da aus einem Loch wieder herauskommen, wenn kein Anderer einem eine Leiter zum hinauf steigen reicht? Genau dafür braucht man auch die nötigen Kontakte. Das Wissen, dass man mit Schreibflauten, Selbstzweifel und Selbstaufgabe nicht alleine da steht. Das es da draussen auch noch andere gibt, die das gleiche Leid teilen und sich mit den gleichen Gedanken befassen. Es ist zwar in diesem Moment nicht die entscheidende Rettung, aber oftmals ein kleiner Trost, der einem einen Schimmer am trüben Schreiberhorizont gibt.

Ich bin froh, dass ich in meinem Kreis auch einige habe, die hinter mir stehen. Zwar nicht im virtuellen, aber zumindest im privaten Bereich, die auf das nächste Kapitel meiner Geschichte fiebern. Hätte ich die nicht, würde ich wahrscheinlich schon bald die ganze Sache einstampfen. Manchmal hat man eben solche Phasen. Und da kann man sich glücklich schätzen, wenn man Freunde, egal ob im Internet oder im Privaten, auf seiner Seite hat.

Aber um das ganze nochmals auf den Punkt zu bringen: Ich hoffe ich werde an diesem Wochenende, an dem das Treffen stattfinden soll, auch teilnehmen können. Ansonsten hoffe ich, dass alle anderen sehr viel Spaß haben werden.

Buchstabenwelt

Meine kreative Welt des Schreibens