Archive for Oktober, 2009

Rating beachten!


28 Okt

Man sollte immer das Ranking beachten,wenn man einer Sperrung der eigenen Geschichte entgehen will.
Bei Rebellisches Blut habe ich nicht nachgedacht und es auf P6 stehen lassen *schäm* Also nicht wundern, wenn ihr sie nicht mehr seht. Hab es natürlich erhöht und hoffe, dass die Geschichte bald wieder online gehen kann. Man, man, man. Das sollte einem, nach so langer Schreib-Zeit wirklich nicht passieren.

Ältere Werke und die Motivation


28 Okt

Ich bin gerade dabei, Geschichten die ich angefangen habe und noch nicht beendet sind, weiter zuschreiben. Der Herbst hat für mich immer eine Wirkung auf meine Herr der Ringe Geschichten. Liegt wahrscheinlich an den bunten Blättern, den anderen Lichtverhältnissen und an den Wäldern.
Ich denke dann jedes Mal an die Szenen aus dem ersten Herr der Ringe teil zurück, als sie durch die Wälder gestreift sind. Da überkommt es mich, und es kribbelt förmlich in den Fingern, endlich Válaina, Erestor und Legolas Schmerz, Leid und Gefühle durchleben zu lassen. Mit Válaina habe ich einen Charakter geschaffen, der mir mehr am Herzen liegt, als meine Sheila Case und auch bei Erestor prickelt es in den Fingern, wenn ich nur an ihn denke. Kann man in seinen eignene Charakter verschossen sein? Ich bin es auf jeden Fall. Erestor strahlt für mich all das aus, was ich mir bei einem Elben wünschen würde. Mut, Stattlichkeit – geprägt mit Kühle und Distanz, aber auch mit der angenehmen Priese von Herz und Romantik. Hach, ich liebe diesen Elben einfach.

Dann habe ich mir noch so meine Gedanken über andere Geschichten gemacht. Wirbelwind der Gefühle ist schon seit 2007(!) abgeschlossen, aber ich habe es immer noch nicht geschafft, die Story komplett irgendwo online zu stellen. Es ist traurig und ich kann mich dafür nur selbst Ohrfeigen. Mia und Co. war meine allererste FF und ensprechend vom Inhalt, Aufbau und Schreibstil nicht mehr das, was es hätte heute werden können. Ich glaube manchmal, ich habe mich etwas geschämt, habe mich nicht mehr getraut, es weiter zu veröffentlichen, weil ich wusste, dass es nicht mehr meinem eigentlichen Stil entspricht. Auch wurde mir erst über die Zeit hinweg klar, dass ich eine Mary Sue fabriziert habe, die ja normalerweise von vielen schief angeschaut wird. Aber ganz ehrlich? Ich lese manchmal gerne Mary Sues. Man kann da nicht alles über einen Kamm scheren. ich denke dabei immer an “Herz zu erobern” von Tigraine, die mich in inspiriert hat und der ich es zu verdanken habe, dass ich überhaupt erst zu schreiben angefangen habe.

Die letzten Tage habe ich viel nachgedacht und nun möchte ich es, trotz der zahlreichen persönlichen Kritikpunkte, endlich zu Ende bringen. Ich werde die Geschichte nun endgültig hochladen, so wie sie ist und fertig. Wie in meinem letzten Eintrag schon gesagt, man sollte stolz darauf sein, was man früher einmal geschrieben hat und daher stelle ich mich meiner “Angst” (kling das seltsam?) einfach. Zumindest ist dann ein weiteres Werk von mir beendet und darauf kann man dann ja auch stolz sein.

Um den ganzen Eintrag mal zusammen zu fassen, meine Motivation für meine alten Geschichten war im letzten Jahr gleich null und jetzt ist es einfach mal an der Zeit, sich wieder am Riemen zu reißen und auch das zu beenden, was man angefangen hat. Ich bin es mir schuldig, ich bin es den stillen Lesern schuldig und ich bin es vorallem den Lesern schuldig, die mich immer mit ihren tollen Reviews unterstützt haben. Sollte einer sich hier her verirrt haben, dann nochmals vielen Dank, für die zahlreiche Geduld meiner schwankenden Veröffentlichungs-Launen. Es ist nicht immer leicht mit mir, das gebe ich zu.

Das waren jetzt nur so ein paar Gedanken, mit denen ich mich momentan beschäftige. Jetzt wisst ihr es auch.

Noch einen schönen Mittwoch!

Reifenwechsel und Geschichten-Tuning


27 Okt

Die Überarbeitung alter Geschichten gehören zum Schreiben dazu, wie nach einem Reifenwechsel die Schrauben nach 50 Kilometer nachzuziehen. Zumindest sollte man das machen. Schon alleine, um zu sehen, wie sehr sich der Schreibstil verändert hat (oder ob der Reifen sich löst).

Ich für meinen Teil nehme mir da meist die Geschichte vor, die noch nicht so lange zurück liegen, um als „Oldies“ zu gelten. Überdenke die komplette Handlung und versuche mich dann zu erinnern, wie ich es eigentlich angedacht hatte und ob das überhaupt noch möglich ist. Manchmal fällt einem ja erst etwas auf, wenn man etwas Abstand zu dieser Sache gewonnen hat.
Sofern ich dann Kapitel eins überarbeitet, und dann neben mein „altes“ Werk zum Vergleich gestellt habe, sehe ich zum Teil erst wirklich, wie sehr man sich beim Schreiben verändert hat.
Doch, klappt das wirklich immer? Also Geschichten überarbeiten, meine ich?

Oft liest man „NEU – ÜBERARBEITETE VERSION! – ETC …“
Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich diese Geschichte schon einmal gelesen habe, lese ich die überarbeitete Version nicht noch einmal. Ist für den betreffenden Autor natürlich nicht ganz schön, immerhin hat er Zeit und Mühe hineingesteckt, aber oftmals bleibt es doch das gleiche Werk, mit der gleichen Handlung.

Ich habe auch, in diesem Fall versucht, eine alte Geschichte zu überarbeiten. Und ich muss ehrlich sagen, bisher bin ich noch nicht weit gekommen. Irgendwie finde ich nicht rein. Ich kann zwar einzelne Sätze streichen und ändern, hier und da mal einen Logikfehler rausnehmen und das dann zum Vergleich mit meinem alten Text hernehmen, aber irgendwie fehlt mir da die Muse und die Intention tiefer in der Geschichte zu bohren und wieder mit Herzblut an die Sache ranzugehen. Es ist die selbe Geschichte, mit den gleichen Personen und nur, weil ich den Satz teilweise ändere, soll es nun mehr bringen? Ich weiß nicht.

Manchmal denke ich, dass die Geschichte, sofern sie beendet wurde, einfach so belassen werden sollte, wie sie ist. Sie steckte mal in den Kinderschuhen, es steckte ein Gedanke dahinter und auch ein Schreibstil. Wenn ich jetzt rangehe, und versuche, sie mit aller Gewalt wieder zu ändern, was würde das schlussendlich nützen?

Ich bin stolz darauf, was ich damals fabriziert habe (auch wenn es eine Mary-Sue war), und ich bin stolz darauf, dass ich mich verbessert habe. Und genau deswegen sollte man nicht jede Geschichte überarbeiten. Man sieht den Fortschritt, den man gemacht hat und vielleicht fällt dem Leser auch auf, dass man sich gebessert hat. Zumindest hatte ich damals bei Trudi Canavan und ihrer Magier-Trilogie (Die Rebellin, die Novizin, die Meisterin) den Eindruck. Und ich fand es schön zu sehen, dass sie noch lange nicht in ihrem Können erschöpft ist. Alte Werke sollten uns als Beispiel dienen, wie man sich in allem Verbessern kann, solange man nur lange genug dabei bleibt. Und gegen ein wenig „Schrauben nachziehen“ ist auch nichts einzuwenden. Manchmal ist so ein frischer Wind auch ganz gut und gibt das Gefühl von Sicherheit.

Aber für meinen Fall zumindest, alles nur in Maßen.

Einen schönen Tag noch!

Selbsthilfegruppe!


26 Okt

Hallo, mein Name ist Sheela und ich bin Buchkaufsüchtig!

So könnte der Anfangssatz meiner Person lauten, im Kreise weiterer Buchaufsüchtigen, aus der Selbsthilfegruppe, die ich gründen werde. Ich stelle mir da eine Keller vor, mit etwa 20 Stühlen auf dem genauso verzweifelte Personen wie ich sitzen, die an keinem Buchladen vorbei gehen können, ohne zumindest ein Buch zu kaufen.

Das glaube ich nämlich wirklich. Also das mit der Buchkaufsucht. Es vergehen kaum drei Tage, in denen ich nicht mindestens ein, bzw zwei Bücher kaufe (manchmal sogar ungelesen liegen bleiben …).
Ich stehe in einem Buchladen und könnte mich nur für eins entscheiden – könnte. Aber nein, es muss dann auch das andere sein. Und vielleicht noch das dritte, das in meinen Händen liegt – Ich bekomme schon Balance-Probleme.

Auf jeden Fall stehe ich dann immer da und überlege, ob ich Buch eins, Buch zwei oder nicht gleich auch Buch drei kaufen soll. Ich entscheide mich dann meistens für alle beide/drei, aus Angst, die anderen Bücher könnten dann ja nicht mehr da sein, wenn sich Frau dann endlich mal dazu entschließt, es zu kaufen.
Ist das doof? Oder peinlich? Oder einfach nur … bescheuert?
Geht es euch auch so?
Bin ich wirklich ganz alleine mit diesem Tick oder sind da draussen noch andere? Meine Kollegen beäugen mich schon ganz komisch, wenn ich meiner Mittagspause sage, dass ich „kurz“ weg bin. Vielleicht hätte der Buchhandel sich nicht so nah an meine Arbeitsplatz schleichen sollen. Oder mein Arbeitsplatz ist für eine Buchkaufsüchtige dermaßen ungeeignet.

Auf jeden Fall sind da 20 Sekunden Entfernung nicht gerade hilfreich!

Und mein Freund fragt jeden Abend: Und? Was haben wir heute gekauft?
Päckchen sind – schon selbstverständliche – für mich, Amazon, Weltbild oder bol gehören eh schon größtenteils mir (, wenn ich mir so meinen Bestand anschaue).

Und wieso legt man, verdammt nochmal, gleich 20 Euro oder mehr auf den Tisch, wenn man doch nach und nach die Bücher kaufen könnte? Und vielleicht auch reinlesen? Auf Weltbild.de oder so. Wie oft habe ich schon in ein Buch reingelesen, die ersten zwei Seiten klangen viel versprechend und schlussendlich hat es sich dann als Flopp heraus gestellt? Zu viele. Leider. Ich habe ja schon – meinen Geldbeutel zuliebe – darauf verzichtet, blind gebundene Werke zu kaufen. Das mache ich jetzt nur noch, wenn ich den Autor kenne.

Manche würden mir jetzt vielleicht den Rat geben, einfach einen Ausweis in der Stadtbibliothek machen zu lassen. Und wisst ihr was? So doof ist der Ratschlag gar nicht. Und wisst ihr noch was? HA! Ich habe solch einen Ausweis bereits! Doch da wären wir bei meinem zweiten Problem … ich muss diese Bücher BESITZEN.
Dämlich? Ich weiß.
Verzweifelt? Vielleicht.
Aber ganz sicher eine schöne Erweiterung meines Bücherregals. Und wenn ich dann abends nach Hause komme, mein bol-Päckchen aufmache und auf mein schönes großes Regal blicke, dann denke ich wieder:
Ach, scheiss drauf. Was soll’s.

PS: Wirre Gedanken, ich weiß!

Ukraine’s Got Talent


25 Okt

Ich schau mir ja gerne Dinge an, die mit Kunst und Talent zu tun haben. Kaffeekunst, Schreibkunst, Malkunst etc … Und heute hab ich etwas von meinem Freund gezeigt bekommen, was ich wirklich als Sandkunst und als Talent bezeichnen würde. Und da könnten sich manche Teilnehmer unserer Talentshow mal eine Scheibe abschneiden, wie ich finde.

Diese Frau erzählt eine ganze Geschichte mit Sand. Ich kann diese Videos nur empfehlen, einfach der Hammer:

Buchstabenwelt

Meine kreative Welt des Schreibens