Kurz und knapp: Ich wünsche allen ein frohes Osterfest und viel Spaß beim Eiersuchen! Habt eine schöne Zeit mit euren Liebsten!
WWW-Suchbegriffe #1
Meine Statistiken fangen ja vieles auf, mal abgesehen von Spam. Darunter auch, wie die Leute auf meinen Blog gelangen. Hin und wieder ist es schon lustig, was man so alles in das kleine weiße Feld eingibt, um das erhoffte Ergebnis zu bekommen. Die Idee dafür kam mir, als ich auf diesem Blog unterwegs war.
Daher, hier mal ein kleiner Auszug:
schöne buchstaben alter geshcichten
Ja, da bei kommen schon mal tolle Dinge heraus. Für mich war es schon eine Herausforderung, die eigene Handschrift meiner Manuskripte zu entziffern.
buchstaben einer alten geschichte
Da war jemand hartnäckig.
glich meine privaten dinge
ah ja.
gute besserung tastautr zeichen
Ich wünsche deiner Tastatur auch eine gute Besserung. Hat sie vorher mal gehustet? Erhöhte Temperatur? Mattheit? Sonstige Anzeichen?
löschen nächster buchstabe
Das mache ich regelmäßig. Mein Seelenverwandter!
sonnenschein aus buchstaben
Wo kann ich die bestellen? Die stelle ich mir dann gleich in mein Zimmer.
wetter mit 12 buchstaben
Kreuzworträtsel liebe ich! Warte, ich hab’s gleich …
des kaisers neue kleider kurzfassung
In der Bibliothek gibt es oftmals solche Kurzfassungen zum Ausleihen. Leider waren die Lehrer, glaube ich, genauso ausgefuxt und haben die Arbeit dann entsprechend bewertet. Hm.
wann schreibt man zuiel zusammen
Zuiel oder zu iel? Gute Frage.
lieder in denen wetter drinne vorkommt
Sonne, Regen, Nebel. Ist alles dabei.
buchstaben der ganzen welt
Das wäre ja ein Buch in unmenschlicher Größe!
alle buchstaben welt
Das gleiche in grün
perspektive buchstaben
Ja, wenn mir jemand die richtige Perspektive erklären könnte, wie ich die Buchstaben anordnen muss, damit ein Roman der Extraklasse dabei raus kommt, wäre ich der glücklichste Mensch auf Erden!
personen und charakterisierung beschreibung die mittagspause
Prinzipiell fallen mir die besten Sachen immer nur während der Arbeitszeit ein. Mist.
1825
20. März: Roman Uncle Tom’s Cabin (Onkel Toms Hütte) von Harriet Beecher Stowe wird mit einer Auflage von 5.000 Stück erstmals in Buchform veröffentlicht. Das Werk ist innerhalb von 48 Stunden vergriffen. (Quelle Wikipedia)
Aktiv/Passiv erleben
Das Leben fordert schon so manches an persönlicher Kraft. An einem Tag ist noch alles in Ordnung, am nächsten wird die heile Welt in ein Chaos gestürzt, dass es eigentlich unbeschreiblich macht, es in Worten zu fassen. Was nach einem guten Anfang für ein Buch klingt, ist dagegen leider das wahre Leben. Tag für Tag geschehen Dinge, die die Welt aus den Fugen geraten lässt. Menschen handeln, bedenken aber die Folgen ihres Tun nicht. Bedenken nicht,welche Verwirrungen sie bei anderen zurück lassen. Welchen Schmerz. Sie denken nicht mehr nach, ob ihre Handlung rational ist, oder was die Folgen daraus sind, was daraus entstehen kann.
Das Leid, den Schmerz, die Hilflosigkeit. Egal ob direkt oder indirekt, man fühlt sich seltsam, unbeschreiblich. Jemand beschrieb das Gefühl mit irreal bedrückend traurig. Das trifft es eigentlich ganz gut. Man glaubt nicht, was man erlebt. Was man sieht, hört oder mitmacht. Man denkt sofort an den Satz: So etwas gibt es doch nur im Film, und doch geschieht es direkt vor deiner Haustüre, direkt in deinem Leben. Kein Traum, kein Film.
Menschen bleiben zurück, ihr Leben steht auf dem Kopf. Keiner fragt, wie sie mit den Situationen umgehen, keiner macht sich Gedanken, welch psychische Schäden sie dadurch erlitten haben. Nicht minder, als der Mensch der es verursacht hat. Der die Verwirrung gestiftet hat.
Jeden Tag erleben Menschen so eine Verwirrung. Und so oft werden die übersehen, die Hilfe und Fürsorge am Dringensten benötigen. Gerade die passiven Menschen sind die, die in der Masse, in dem Chaos untergehn. Aber nicht minder sind die Sorgen, die sie mit sich tragen. Im Gegenteil.
Wie beschrieb es jemand mit deutlichen Worten? Kranker Scheiss. Und derjenige hatte vollkommen Recht.
Das ist alles nur geklaut!
Heeeooo heooo.
Das sangen schon die Prinzen mit wahrlichem Hintergrund.
Plagiatsvorwürfe sind hart, und wenn der Vorwurf der Wahrheit entspricht, ist es nur fair, dies auch in der Öffentlichkeit zuzugeben. Jedoch damit zu warten, bis das dunkle „Geheimnis“ von jemand anderem breitgetreten wird, und den Vorwurf dann auch noch herunter zu spielen, finde ich ehrlich gesagt unverschämt.
Ich kann den Roman „Axelotl Roadkill“ von Helene Hegemann inhaltlich nicht bewerten. Von manchen Seiten habe ich nur Lob gehört, andere konnten mit ihrem recht ungezügelten Schreibstil nicht viel anfangen. Das gute Mädchen ist ja auch bei Erstellung des Romans erst 17 gewesen; man könnte ihr somit Jugendsünde und Unerfahrenheit vorwerfen. Aber wenn man mal eine klein wenig hinter die Kulissen schaut, also ihren bisherigen Verlauf, sehe ich mehr eiskalte Berechnung als jugendliche Naivität.
Plagiate oder neuerdings „Copy-Paste-Verfahren“ oder „Remix“ genannt, sind unkreativ. Wenn man sich der ein oder andere Handlung bedient, oder gewisse Szenen als neue Inspiration ansieht und darauf aufbaut, spricht aus meiner Sicht nicht immer etwas dagegen. Warum das Rad auch neu erfinden. Braucht man ja nicht. Aber dann bitte mit Stil und mit Ehrlichkeit. Und nicht erst groß etwas Zugeben, dass ein anderer herausgefunden hat. Nicht erst, wenn das Kind in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen ist. Das geht auch anders.
Trotz Plagiatsvorwürfen, die man zwischenzeitlich auch als bestätigt ansehen kann, ändert die Jury der Leipziger Buchmesse ihre Meinung nicht und behält Frau Hegemann weiterhin unter den Nominierten.
Sie hat ja auch kein ganzes Buch zusammen geklaut; wird zumindest behauptet. Aber Malcolm Lowry, David Foster Wallace, Rainald Goetz, Kathy Acker und der Blogger Airen sind für mich genug Namen und Gründe, dieses Buch nicht zu lesen und ihr die Nominierung abzusprechen.
Auf jedem Mist muss heutzutage genaue Inhaltsstoffe, Nährwerte oder Herkunftsdaten angeben werden. Wer bitte hat gesagt, dass das in der Literatur anders gehandhabt wird? Auch dort hat das Urheberrecht seinen Berechtigung. Geistiges Eigentum muss geschützt sein, denn abschreiben kann jeder. Sich selbst mit einer Thematik auseinander setzen, wiederum nicht.
Wer daher der Meinung ist, das Zeitalter des Internets ändert etwas daran, der hat die Kunst des kreativen Eigenen nicht begriffen.
Google & Co. machen einen noch lange nicht zum Schriftsteller. Schon gar nicht wenn man sich der niedersten Form, dem Diebstahl, bedient.
Wer sehen möchte, welche Passagen unter anderem übernommen, und nur wenig verändert wurden, kann dies hier tun. Es gibt einen guten Überblick, mit welcher Frechheit dort eigentlich ans Werk gegangen wurde.
Soviel zum Thema.
Ich erkenne Fortschritte
In letzter Zeit kam bei mir die Schreiberei eindeutig zu kurz. Sei es aufgrund mangelnder Ideen (Snoopy, kannst du mir mal ein paar Bunnys abgeben, bitte?) oder aber mangelnder Werkzeuge oder aber die liebe Zeit trägt Schuld.
Bei einer Geschichte weiß ich, dass es der Verlauf der Handlung war, das mich irgendwie abgeschreckt hat. Ich hatte den Faden verloren, wusste nicht mehr, wie ich weiter daran anknüpfen sollte. Mir sind schlicht und ergreifend die Ideen ausgegangen. Dass eine Geschichte dann irgendwann mal nicht weiter fortgeführt wird, ist eine Konsequenz daraus. Für meine Leser hätte ich zwar noch ein paar Kapitel gehabt, doch sah ich keinen Sinn darin, diese online zu stellen, wenn ich mir nicht einmal mehr sicher sein konnte, dass es auch wirklich so weiter geht. Man muss sich ja ein kleines Sicherheitstürchen schaffen. Für diejenigen, die meine Geschichte verfolgt haben, ist es sicherlich ärgerlich. Aber hätte ich feucht fröhlich weiter geupdatet, wäre das einer Katastrophe gleich gekommen.
Was mir in diesem Zusammenhang aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass jede Geschichte seinen eigenen Schreibstil hat. Zumindest ist das bei mir so. Wenn ich an einer Geschichte dran bin, schreibe ich sie von der Art immer gleich. Mache ich einige Zeit Pause und widme mich einem anderen Projekt zu, fällt es mir sehr schwer, den Schreibstil meiner alten Geschichte wieder aufzunehmen. Knüpfe ich an die alte Geschichte wieder an und lese mir den Text anschließend durch, passt der Text A nicht mehr zu meinem neuen Text B.
Ich muss mich wieder in Text A reinfinden, wieder meinen Rythmus finden und das fällt mir momentan irgendwie verdammt schwer.
Zumindest bin ich soweit, dass ich an Text A wieder weiter schreibe. Ich bemühe mich und das sehe ich als einen, wenn auch sehr kleinen, Fortschritt. Vielleicht bringt mir der bevorstehende Besuch in Rendsburg, im Norden von Deutschland, etwas neuen Schwung. Die roten Backsteinhäuser können richtig inspirierend sein. Hach. Ich freu mich auf das verlängerte Wochenende. Mal sehen ob ich mit neuen Ideen zurück komme.
Ansonsten werde ich heute mal meine Rechnung für den Schaden des angerumpelten Smarts bezahlen. Die Versicherung ist außen vor, denn den Schaden kann ich tragen und spare mir eine unnötige Steigerung meiner Prozente. Es ist erschreckend für wie lange man mit den Prozenten nach oben schießt, und vorallem um wieviel gleich. Dazu noch, dass man nicht mal eine Freischuss hat, wie bei anderen Versicherungen.
Einen schönen Mittwoch.
